Bei den künftigen Quarantäneregeln sehen Simulationsforscher Klärungsbedarf
Wien (OTS) – Simulationsforscher Peter Klimek rechnet im PULS 24-Interview mit mindestens 30.000 Kronenfällen pro Tag. Was künftige Quarantäneregeln betrifft, sieht der Experte Klärungsbedarf.
Laut Simulationsforscher Peter Klimek weisen die Neuinfektionen bereits stark nach und es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Zahlen zurückgehen. Erwarten Sie vielmehr im Juli und August täglich mindestens 30.000 Neuinfektionen.
Klimek: „Die ersten Schätzungen waren Mitte Mai, als wir sehr wenig Informationen über BA.5 hatten. Wir sehen, dass es noch einfacher zu übertragen war als in den ersten Berechnungen. Wir haben bereits 10.000 Fälle und sehen es auch so aus.“ noch keine Anzeichen einer Abflachung. Wir müssen uns definitiv auf 30.000 einstellen.“
Also 30.000 Infektionen am Tag, etwa im Juli/August?
„Ich würde es wohl als Untergrenze dessen sehen, worauf wir uns einstellen müssen“, sagt Klimek im PULS 24-Interview.
Die hohe Zahl an Neuinfektionen ist aber nicht auf das Ende der Maske zurückzuführen, sondern auf die erhöhte Infektiosität der neuen omicron-Subvarianten. “Wir werden es nicht nur mit der Maske beheben”, sagte der Experte.
Aufgrund der hohen Fallzahlen sollten auch Quarantäneregeln überdacht werden. Um zu verhindern, dass Bereiche von systemischer Bedeutung zusammenbrechen, kann die Quarantäne symptomabhängig werden.
Das vollständige PULS 24-Interview unter:
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