Putins Hacker scheitern im Ukrainekrieg

Cyberkrieg ist nicht gut für Russland: Wladimir Putin und sein Freund Gerhard Schröder (Dritter von links) haben ein bewährtes Computersystem.

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Russische staatliche Hacker hatten auf dem virtuellen Schlachtfeld wenig Erfolg. Die meisten seiner Angriffe sind vergeblich.

Angriffe russischer staatlicher Hacker hatten in den ersten Monaten des Krieges gegen die Ukraine nur begrenzten Erfolg. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Microsoft, die Russlands Aktivitäten zur Cyberkriegsführung sowohl gegen die Ukraine selbst als auch gegen andere westliche Länder analysiert hat.

Infolgedessen griffen russische Hacker 128 Ziele in 42 Ländern an, darunter auch die Schweiz. Konkrete Opfer nennt Microsoft nicht, Behörden, Versorgungsunternehmen und NGOs wurden angegriffen. Allerdings konnten Angreifer nur in 29 Prozent der Fälle in die Systeme eindringen und nur in einem Viertel tatsächlich Daten extrahieren.

Rocket verfolgt einen Cyberangriff

Auf Cyberangriffe in der Ukraine gegen bestimmte Ziele folgten häufig Raketenangriffe auf diese Ziele, was auf ein hohes Maß an Koordination zwischen Hackern und dem Militär hindeutet.

Insgesamt bestätigt sich aber, was sich bereits in den ersten Wochen nach der Invasion angedeutet hat: Russlands zuvor befürchtete Cyber-Warfare-Fähigkeiten wurden überschätzt und hatten zumindest bislang keinen nennenswerten Einfluss auf den Kriegsverlauf.

erfolgreichste Propaganda

Russlands Propaganda- und Desinformationsbemühungen waren etwas erfolgreicher. Sowohl in der Ukraine als auch im Westen konnte laut Microsoft die Zahl der Aufrufe der entsprechenden Artikel gesteigert werden.

In den ersten Kriegstagen wurde in der Ukraine 216 % häufiger auf russische Online-Propaganda zugegriffen, verglichen mit 82 % in den Vereinigten Staaten. Inzwischen sinken diese Zugangszahlen aber schon wieder.

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