Radfahrer in Österreich melden Bären an der deutschen Grenze

Auf einer Forststraße nahe der Grenze zu Bayern haben drei Radfahrer in Österreich nach eigenen Angaben am Samstag einen Bären gesehen. Verletzt wurde niemand, teilte das Land Tirol mit. Das Tier befand sich diesen Angaben zufolge auf der Forststraße „Bärenbad“ bei Langkampfen im Tiroler Bezirk Kufstein. Das Areal liegt etwa zehn Kilometer südwestlich der Gemeinde Kiefersfelden, im Bezirk Traunstein, an der Grenze zu Österreich.

Bereits im Juni hatte eine Wildkamera einen Bären in der Region aufgenommen. Ein Bär wurde genetisch als Angreifer identifiziert, als dort kurz darauf ein Schaf getötet wurde.

Jeder, der in ein Gebiet reist, in dem wahrscheinlich Knochen gefunden werden, sollte auf den Wegen bleiben und sich durch Sprechen oder Singen bemerkbar machen, wenn er sich nicht sicher ist, raten die Beamten. Wer einen Bären sieht, sollte stehen bleiben und das Tier durch Sprechen und Armschwenken auf sich aufmerksam machen. „Lauf nicht weg und versuche nicht, ihm zu nahe zu kommen. Versuchen Sie, keine drohenden Gesten und unkontrollierten Bewegungen zu machen. Werfen Sie auch keine Gegenstände auf den Bären. Machen Sie nicht den Schnappschuss des Bären, sondern ziehen Sie sich langsam zurück“, raten die Tiroler Behörden.

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