Ferdinand Feldhofer von Robert Ljubicic schaffte nach 29 Minuten auf der linken Seite einen gelungenen Durchbruch und hätte den Ausgleich erzielen müssen, doch stattdessen schoss er über die Latte. Berichten zufolge steht der Mittelfeldspieler vor einem Wechsel zum kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Die WSG reagierte im dritten Spiel innerhalb von sieben Tagen nicht. Der eingewechselte Nicolas Binder (87.) sorgte mit seinem ersten Tor in der Liga für die endgültige Entscheidung.
10.400 Zuschauer wollten den letzten Rapid-Auftritt der Saison sehen. Die Einheimischen starteten mit elf Österreichern in der Startelf, mit zwei Wechseln in der Abwehr. Leopold Querfeld und Thorsten Schick starteten anstelle von Maximilian Hofmann und Pascal Fallmann, die bereits nach Gesichtsbrüchen operiert worden waren. Auch in der Tiroler Abwehr gab es Veränderungen. Maxime Awoudja und Felix Bacher ersetzten Fabian Koch und den sanktionierten Kofi Schulz in der Startelf.
APA / Hans Punz Robert Ljubicic stellte in seinem vielleicht letzten Spiel mit Rapid von Beginn an die Weichen auf den Heimsieg
Rapid treibt von Beginn an das Tempo voran
Die Gastgeber, die zuletzt wegen des Abgangs der Spieler in Streit geraten waren, begannen stark. Marco Grüll konnte in der 35. Minute einen Schuss von links von Christoph Knasmüllner mit der Fingerkuppe abfangen und die Gäste vor einem weiteren Torerfolg bewahren. Rapids Angriff nach vorne öffnete den Wattenern den Weg zum Konter. Zan Rogelj hat einen abgefälschten Torschuss (14.), und auch Torschütze Giacomo Vrioni – der die Saison mit Karim Adeyemi mit 19 Treffern beendete – hat reichlich Platz gefunden. Die Silberberger-Elf agierte in guten Situationen teilweise zu unbequem, während die Rapid präsentierte.
Nach einem langen Ball fand Ljubicic, der mit gutem Blick aufs Tor ins Spiel gekommen war, ohne Probleme ins Netz. Die WSG könnte damit getröstet sein, dass sich an der Ausgangslage wenig geändert hat. Zwei Tore hätten die Tiroler in Hütteldorf jedenfalls gebraucht. Die Minuten vor der Pause vergingen ohne Zwischenfälle. Wattens zusätzliche Offensivanstrengungen waren nicht zu sehen.
Die Tiroler versuchen das Glück zu erzwingen
Nach einem kurzen Gerangel mit dem Verteidiger steckten Vrioni und Companyia den Ball schließlich ins Tor. Was der WSG fehlte, waren Abschlüsse. Bernhard Zimmermann hatte eine gute Gelegenheit, Rapid in Führung zu bringen, stürmte über die rechte Seite und schoss den Ball ins Kreuz, doch der Torhüter der Hausherren parierte. Silberberger reagierte mit einem Dreiertausch, Feldhofer nahm sein Angriffsduo mit dem am Oberschenkel verletzten Grüll und Zimmermann sofort vom Platz.
Die Tiroler wollten das Glück immer mehr erzwingen. Paul Gartler stoppte den Kopfball von Raffael Behounek (69.). Als Wattens auswich, flüchtete der 20-jährige Binder nach einem weiten Ball und ließ Oswald keine Chance.
Kommentare zum Spiel:
Ferdinand Feldhofer (Rapid-Trainer): „Ich bin sehr glücklich und glücklich, unser Minimalziel erreicht zu haben. Wenn ich mir beide Spiele anschaue, denke ich, dass er es verdient hat. In der ersten Halbzeit war es wichtig, mutig nach vorne zu spielen. Es war gut, dass wir 1:0 standen, das hat uns auch Selbstvertrauen gegeben und wir haben das Tempo erhöht.“
„Wir sind gut in die zweite Halbzeit gestartet und Zimmermann hatte auch eine große Chance auf das 2:0. Dann hat die WSG alles versucht, sie haben alles nach vorne gepusht, wir hatten ein paar schwierige Minuten, die wir dank Paul Gartler gemeistert haben. Das ist sehr gut.“ positiv, dass wir das Tor freigehalten haben.“
Thomas Silberberger (WSG-Trainer): „Stolz ist dem klar überlegen. Wir sind letztes Jahr unter die ersten Sechs gekommen und dachten, wir kommen nicht darüber hinweg. Aber dieses Jahr haben wir wieder geschlagen, wir haben in einer schwierigen Situation den ersten Platz der Qualifikationsgruppe erreicht, wir haben das Play-off-Finale der Liga erreicht und wir waren auch Torschützenkönig“.
„Heute hätten wir aus einer hervorragenden Saison eine fantastische machen können. Leider ist uns das nicht gelungen. Es war ein sehr entspanntes Spiel, in der zweiten Halbzeit waren wir zeitweise überwältigend. Am Ende gingen wir „all in“ und Rapid machte das 2:0. Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft während der gesamten Saison.“
Bundesliga-Admiral, Play-off, Finale, Rückspiel
Sonntag:
Schnell – WSG Tirol 2:0 (1:0)
Wien, Allianz Stadion, 10.400 Zuschauer, SR Ebner
Torfolge: 1:0 R. Ljubicic (29.) 2:0 Binder (87.)
Schnell: Gartler – Schick (90./Fallmann), Querfeld, Wimmer, Moormann, Auer – Aiwu, Knasmüllner (57./Oswald), R. Ljubicic – Grüll (64./Binder), Zimmermann (64./Savić)
Tirol: F. Oswald – Bacher (61./Koch), Behounek, Awoudja, Stumberger – Rogelj (62./Skrbo), Blume (92./Naschberger), Müller (62./Ogrinec), Ertlthaler (72./Prica ). ) – Vrioni, Sabitzer
Gelbe Karten: Schick, Ljubicic oder Müller, Blume, Behounek
Die Besten: R. Ljubicic, Gartler, Schick oder Blume, F. Oswald
Hinspiel: 2:1 – Schnelles Ausscheiden des Siegers mit einem Gesamtscore von 4:1 und Start in die zweite Runde der European Conference League-Wertung