Mit Michael Sollbauer konnten die Rapid einen erfahrenen Bundesliga-Innenverteidiger für die nächsten beiden Spielzeiten verpflichten. Der 1,87 Meter große Verteidiger kommt mit nationaler und internationaler Erfahrung und 310 Pflichtspielen für den Wolfsberger AC nach Hütteldorf. Im Winter 2020 wagte der gebürtige Kärntner (geb. 15. Mai 1990 in St. Veit an der Glan) den Schritt ins Ausland zum FC Barnsley, in die englische Zweitliga. Auf der Insel etablierte sich Michael Sollbauer schnell als Stammspieler und bestritt in den anderthalb Jahren insgesamt 61 Pflichtspiele für den nordenglischen Traditionsklub. Im vergangenen Sommer wechselte der Rechtsverteidiger zu Dynamo Dresden in die zweite deutsche Bundesliga.
In der sächsischen Landeshauptstadt verpasste der starke Defensivspezialist in der gesamten vergangenen Saison nur ein Pflichtspiel. Mit einem Startelf-Anteil von 97 % absolvierte der ehemalige ÖFB-U21-Spieler zudem 96 % aller Spiele und gehört damit zu jenen deutschen Bundesliga-Spielern, die in der vergangenen Saison häufiger zum Einsatz kamen. Jetzt beendet Michael Sollbauer sein Auslandsabenteuer und kehrt in seine Heimat zurück. Der Routinier, der mehrfach mit der Kapitänsbinde beim WAC, Barnsley und Dynamo Dresden spielte, unterschrieb beim SK Rapid einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2023/24.
Spitzenreiter Sollbauer – Schneller Wettkampf
Grün-Weiß-Sportdirektor Zoran Barišić sagt über den aktuellen Neuzugang: „Michael Sollbauer wechselte als langjähriger WAC-Kapitän zunächst nach England, dann nach Deutschland und wurde schnell Vize-Kapitän in seinen Auslandsstationen, das allein sagt schon viel aus.“ über seine Persönlichkeit und seine Führungsqualitäten.
Er hat eine sehr gute Einstellung, trainiert seine Mitspieler und hat einen erstklassigen Charakter und viel Erfahrung. Daher freue ich mich, dass wir mit „Sole“ ein wichtiges Element für die Zusammenarbeit unseres zukünftigen Teams gewinnen können. Wir werden unseren Weg mit jungen Spielern fortsetzen, wie ich schon oft betont habe, aber es braucht die richtige Kombination aus erfahrenen Spielern. Sollbauer passt perfekt rein, war in seiner bisherigen Karriere kaum verletzt und hat eine hervorragende Mentalität.“
„Mit dem Wechsel zu Rapid ist für mich ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen“ – Michael Sollbauer
Michael Sollbauer selbst sagt zu seinem Wechsel nach Hütteldorf: „Ich freue mich sehr auf diesen Transfer und die neue Aufgabe. Ich bin sehr motiviert, blicke mit viel Zuversicht auf die neue Saison und kann den Wechsel sagen Hier erwartet mich das Fast-A-Team mit vielen jungen Spielern und großem Potenzial, das es mir ermöglicht hat, in meinen letzten beiden Saisons in Barnsley und Dresden Teil eines recht jungen Teams zu sein, und mit meiner Rolle kann ich junge Teamkollegen unterstützen Erfahrung auf und neben dem Feld.
Während meiner langen und angenehmen Zeit beim WAC durfte ich oft gegen Rapid spielen und hatte schon damals immer im Hinterkopf, dass es toll wäre, eines Tages für diesen ganz besonderen Verein arbeiten zu können. Dass es sozusagen indirekt funktioniert hat, freut mich nicht nur, sondern macht mich auch sehr stolz. Als Rapid mit mir und meinem Management ins Gespräch kam, war mir von Anfang an klar, dass ich in Zukunft Teil dieses Teams sein möchte und ich finde es toll, dass es wirklich geklappt hat. Ich kann es kaum erwarten, dass es in Grün-Weiß losgeht“, sagte der 32-Jährige aus Kärnten.
Cheftrainer Ferdinand Feldhofer, der den Neo-Rpidler des Wolfsberger AC persönlich kennt, sagt: „Außerdem freue ich mich, mit Michael Sollbauer einen sehr erfahrenen und zuverlässigen Innenverteidiger zu haben. Mit Maximilian Hofmann, einem unserer Stammkraftwerke, starten wir in die Vorbereitung Rekonvaleszenz und Leopold Querfeld, auf den wir große Hoffnungen setzen, hofft, dass er noch lange im Einsatz und damit erfolgreich mit der Unterauswahl 19. Wir haben zum Beispiel auch zwei zentrale Mittelfeldspieler Emanuel Aiwu und Martin Moormann , der bereits auf anderen Positionen gezeigt wurde. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ‘Sole’, ich hatte durch seinen Wechsel nach Barnsley nur das Vergnügen von ein paar Wochen beim WAC, aber ich habe ihn als absolutes Vorbild in Erinnerung .”