Chronik
Die Wiener Städtische Versicherung verzeichnete im ersten Quartal einen starken Anstieg der Sturmschadenmeldungen im Burgenland. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Steigerung von mehr als 70 Prozent zu verzeichnen.
25.06.2022 12.30
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Stürme und Überschwemmungen im Zusammenhang mit der Erderwärmung sind laut Wiener Städtische Versicherung auch im Burgenland deutlich zu spüren. Die Aufwendungen für Schäden im Bereich Naturkatastrophen beliefen sich im ersten Quartal 2022 auf 345.000 Euro. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 70 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei sei zu beachten, dass die meisten Sturmschäden erfahrungsgemäß nur in den Sommer- und Herbstmonaten auftreten, sagt Gerold Stagl, Landesdirektor der Wiener Städtischen im Burgenland.
FF Oberwart Im Mai und Juni gab es im ganzen Burgenland Unwetter
Durch aufziehende Unwetter, aber auch durch steigende Immobilienpreise sieht Stagl die Gefahr, dass Hausratversicherungen nicht mehr ausreichend gedeckt sind. Viele Versicherungsnehmer haben während der Pandemie ihr Zuhause verbessert oder erweitert, die Versicherungssummen aber unverändert gelassen. Es gebe immer wieder Fälle, in denen den Kunden die Differenz zwischen Versicherungssumme und den tatsächlichen Restaurierungskosten verbleibt, sagt Stagl.