Regionalbüros für Vertriebene in der Ukraine schließen

Ab kommender Woche schließt die steirische Polizei die regionalen Zentren zur Registrierung von Vertriebenen aus der Ukraine in Ilz, Leoben und Liezen bis auf Weiteres. Grund: In den vergangenen Wochen seien immer weniger Vertriebene gekommen. Zentrale Anlaufstelle bleibt das Ankunftszentrum am Messegelände Graz. Bei Bedarf setzt die Polizei mobiles Equipment ein.

Bis heute wurden in der Steiermark mehr als 7.500 ukrainische Flüchtlinge von der Polizei festgenommen. Die meisten in Graz.

neue Zeiten

Nächste Woche gelten im Ankunftszentrum Graz neue Fahrpläne: Es ist montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Nach wie vor gibt es das Flüchtlingsamt, die Zentrale der Landespolizei, das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl, das Rote Kreuz, Caritas und Kinderfreunde.

Ab 14:00 Uhr erhalten alle Ankommenden einen Schlafplatz, Essen und Toilettenartikel. Es gibt PCR-Tests, bisher wurde festgestellt, dass 18 Ukrainer, die im Ankunftszentrum getestet wurden, das Kronenvirus haben.

„Ziel ist und bleibt, so viele Menschen wie nötig schnell und professionell betreuen zu können“, so Sozialministerin Doris Kampus und Europaminister Christopher Drexler.

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