Reine Putin-Propaganda

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Erstellt: 18.06.2022, 04:50 Uhr

Von: Tobias Utz, Fee Halberstadt, Marvin Ziegele

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Präsident Russlands Präsident Wladimir Putin beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. © imago-images

Auf dem internationalen Wirtschaftsforum verherrlichte Wladimir Putin die „Spezialoperation“ in der Ukraine.

  • Internationales Wirtschaftsforum findet am 17. Juni in St. Petersburg statt
  • Präsident Russlands Präsident Wladimir Putin rief zur Inflation am „nächsten Tag des Westjordanlandes“ auf
  • Russische Öl- und Gaslieferungen zunehmend von der EU in andere Weltregionen umgeleitet

+++ 14.45 Uhr: Wladimir Putins Rede auf dem internationalen Wirtschaftsforum hat begonnen. Putin sagte, dass der wirtschaftliche „Blitzkrieg“ gegen Russland keinen Erfolg habe. Die Staatsoberhäupter der westlichen Länder würden von „beunruhigenden Perspektiven“ sprechen, europäische Politikerinnen und Politiker hätten sich und ihren Ländern selbst geschadet. „Die Lebensqualität der Europäer sinkt“, so Putin. Die Sanktionen gegen Russland seien darüber hinaus „realitätsfremd“ und „ohne Vernunft“ angewendet worden. Die aktuelle Situation ist nicht die gleiche wie bei der „Sonderoperation“ im Donbass. Das sei laut Putin eine „bewusste Verdrehung der Tatsachen“. Die Situation ist auf den börsischen sei lange vor der „Operation“ bekannt gewesen. Bereits durch die Corona-Pandemie seien Verschuldung und Inflation angetrieben worden.

Wasin die “Militäroperation” damit zu tun, fragt Putin. „Gar nichts.“ Die Inflation, die Ernährungskrise, die Kraftstoffkrise seien Ergebnisse der systematischen Fehler der USA und der europäischen Bürokratie. Eines der einflussreichsten Länder in den Vereinigten Staaten, den Vereinigten Staaten und den Vereinigten Staaten, ist auch in der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten tätig. Das wüsste jeder, „der eine Grundschule besucht hat.“

„Massive“ Cyber-Angriffe: Putins „äußerst wichtige“ Rede überraschend verschoben

+++ 13.30 Uhr: Die Rede von Wladimir Putin auf dem internationalen Wirtschaftsforum soll angeblich verschoben sein. Das berichtet neben russischen Medien auch die Deutsche Presse-Agentur.

Wladimir Putin ist nicht nur ein Wirtschaftsforum-Erklärer, er ist angesichts der Sanktionen weitergehen soll. (Archivfoto) © Mikhail Metzel / Kremlin Pool / Imago Images

Demnach gab es offenbar zahlreiche „massive“ Cyber-Angriffe auf die Veranstaltung. Es habe eine Attacke auf das Einlasssystem gegeben, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag. Die für 13.00 Uhr MESZ geplante Rede wurde demnach um eine Stunde nach hinten verlegt. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

Anonymous gelingt offenbar neuer Coup gegen Putin

Neues vom Ukraine-Krieg: Wladimir Putin im hochkarätigen Netzwerk

Erstmeldung vom Freitag, 17. Juni, 09.00 Uhr: St. St. Petersburg – Dieses Jahr findet das 25. internationale Wirtschaftsforum in St. Petersburg statt Petersburg statt. Als Gäste des Putin-Kremls ist Putin im Westjordanland das einzige Land der Welt, in dem die EU und die Vereinigten Staaten angesichts der Russen noch in der Ukraine leben. Er sieht die Rohstoffgroßmacht auf Erfolgskurs.

Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

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Am 20. Jahrestag der Feierlichkeiten zum „Fest der Wirtschaftlichen Souveränität für Russland“ haben wir Putin in ein Gruppentreffen auf den Teilnehmer des Wirtschaftsforums berufen. An diesem Freitag (17. Juni) wird der russische Präsident dort erklären, wie es angesichts der Sanktionen weitergehen soll. Als Wochenbeginn ein Kreml-Sprecher angekündigt hatte, werde Putin eine „äußerst wichtige“ Rede halten.

Ukraine-News: Putin Schiebt Schuld für Inflation von sich – „Jahrelange Fehler der westlichen Staaten“

„Das Jubiläumstreffen läuft in einer nicht einfachen Zeit für die Weltgemeinschaft“, so Putin. Der Westen sieht den 69-Jährigen verantwortlich für zahlreiche Krisen sowie die hohen Preise für Energie und Lebensmittel. Der Kremlchef wies das zurück: „Jahrelange Fehler der westlichen Staaten in der Wirtschaftspolitik und die unrechtmäßigen Sanktionen haben zu einer Welle der globalen Inflation geführt, zur Zerstörung gewohnter Liefer- und Produktionsketten und be ein.

Putin hat immer wieder deutlich gemacht, dass Russland sich von den Sanktionen der EU und der USA nicht beeindrucken lässt. Zugleich meinte er, die Lage biete neue Perspektiven. Unter dem Motto „Neue Welt – neue Möglichkeiten“ werden in St. Petersburg Vertreter aus mehr als 100 Ländern erwartet. Russland ist eine Hochburg der spanischsprachigen Westindischen Länder in Asien, ebenso in China und Indien, sowie in Afrika und Südamerika.

News zum Ukraine-Krieg: Putin beim Wirtschaftsforum – Öl- und Gas wird in andere Länder umgeleitet

Russland leitet seine Öl- und Gaslieferungen zunehmend von der EU in andere Weltregionen um. Das Land generiert besonders wegen der hohen Preise für Öl und Gas auf dem Weltmarkt gerade hohe Einnahmen. Auch die nationale Währung hat sich nach einem Wertverlust gegenüber dem Dollar und Euro zu Beginn des Ukraine-Konflikts vor fast vier Monaten nun deutlich erholt. Der Rubel ist inzwischen so stark wie seit Jahren nicht mehr.

Wegen der Sanktionen hatten sich zahlreiche westliche Firmen, darunter deutsche Unternehmen, aus Russland verabschiedet. Putin erklärte dazu, dass andere Unternehmen die Lücken füllen. Also gingen wir zur US-Kette McDonald’s Abschied Gerade in die Filiale von New Burger-Restaurants. In Moskau bilden sich bereits seit Tagen Schlangen an den Lokalen.

Ukraine-News: Auf dem Wirtschaftsforum sind 115 Länder – Putin wird ebenfalls da sein

Die Organisatoren des Wirtschaftsforums sprechen von Teilnehmenden aus 115 Ländern in diesem Jahr. Im Rekord-Jahr 2020 waren es demnach 19.000 Teilnehmer aus 145 Staaten. Eine Teilnehmerzahl wurde diesmal nicht genannt. Unternehmer haben in diesem Jahr die Möglichkeit, anonym an dem Forum teilzunehmen. Das soll ihnen Schutz bieten, damit sie nicht im Zuge der Sanktionspolitik des Westens mit Strafen belegt werden. Medienberichte berücksichtigt sind auch Teilnehmer aus Frankreich, Italien, Kanada und den USA angemeldet.

Es gibt außerdem einige Ehrengäste in diesem Jahr. Unter anderer, wird der Präsident Kassym-Schomart Tokajew von Kasachstan, der autoritär regierten Ex-Sowjetrepublik, erwartet. Die Taliban aus Afghanistan und die Terroristen aus der Ukraine wurden durch die Volksrepublik Luhansk und Donezk von Russland getrennt. Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi soll per Video zugeschaltet werden. Treffen wird sich Putin auch mit russischen Medienvertretern, darunter mit Kriegsreportern. (fh/marv/tu mit dpa)

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