Ried holt seinen ersten Saisonsieg gegen Lustenau

Im Vergleich zur knappen 0:1-Niederlage bei Rapid musste Ried-Manager Christian Heinle nur eine Änderung vornehmen: Michael Martin debütierte in der Startelf und der 22-Jährige ersetzte wie erwartet den verletzten Nikola Stosisch (Kreuzbandriss). ). Die Verletzungsprobleme spiegelten sich bei den Senioren Österreichs auf der Bank wider, wo mit Seifedin Chabbi nur ein Spieler mit nennenswerter Bundesliga-Erfahrung saß.

Lustenau-Trainer Markus Mader vertraute genau der Innviertel-Elf, die zum Saisonstart vor einer Woche beim 2:1 gegen die WSG Tirol drei Punkte geholt hatte. Eine Viertelstunde lang fühlten sich beide Mannschaften ausgepowert, ehe die Gäste die erste gute Chance des Spiels herausspielten. Auf der anderen Seite fütterte Bryan Silva Teixeira Außenverteidiger Hakim Guenouche, der aus vermuteter Abseitsstellung frei vor Samuel Sahin-Radlinger auftauchte. Doch der Ried-Torhüter klärte mit einer starken Parade ins Eck (16.).

Ried holt seinen ersten Saisonsieg gegen Lustenau

Der SV Guntamatic Ried feierte in der zweiten Runde der Admiral Bundesliga seinen ersten Saisonsieg. Innviertler besiegte Aufsteiger Austria Lustenau zu Hause mit 1:0.

Ex-Lustenauer trifft für Ried

Nur vier Minuten später traf er die Gäste. Tin Plavotic bediente Wießmeier mit einem tollen Pass, der Ex-Lustenauer ließ zunächst Guenouche per Ballannahme aus dem Weg, zog in den Strafraum und schoss flach ins linke untere Eck, um Rieder in Führung zu bringen. Guenouche versuchte, seinen Fehler auf der anderen Seite wiedergutzumachen. Doch sein direkter Schuss nach einer Ecke aus gut 25 Metern verfehlte das Tor (30.).

Die zweite Halbzeit begann fast mit einer Kopie des 1:0: Ein langer Ball von Plavotic fand erneut Wießmeier, der diesmal aber nur ins Netz schoss (50.). Österreich verlor fünf Minuten später den Ausgleich: Nach einem tiefen Pass von Hugonet entwischte Anthony Schmid seinen Keeper, scheiterte aber zunächst an Sahin-Radlinger. Schmids Nachschuss aus spitzem Winkel verfehlte das leere Tor der Hausherren. Kurz darauf fand auch Stefano Surdanovic seinen Meister mit einem Schuss von der Strafraumgrenze auf den Ried-Torhüter (60.).

Lustenau fordert Schadensersatz

Der Lustenauer blieb nun am Drücker. In einer Elfmetersituation im Raum Ried half den Einheimischen eine knappe Abseitsentscheidung gegen Lustenau, die auch der VAR prüfte (66.). Auf der Gegenseite vollendete Philipp Pomer den Ball nach guter Kombination durch Stefan Nutz am Außenpfosten (74.). Vorarlberg, wo Neuzugang Lukas Fridrikas eingewechselt und debütierte, drängte in der Schlussphase auf den Ausgleich, Jean Hugonet vergab mit einem Kopfball die letzte Chance.

Kommentare zum Spiel:

Christian Heinle (Trainer Ried): „Es war eine tolle Leistung von Lustenau, sie hat uns mehr gefordert. Ein Punkt für sie wäre absolut verdient gewesen. Unsere Leistung war mehr als durchwachsen zu viele Fehler im Aufbau. Lustenau war mutig und hat uns oft überholt. Diese Woche wird es scharfe Worte geben. So eine Verteidigung kann man sich in der Bundesliga nicht leisten.”

Markus Mader (Trainer Lustenau): „Ein Punkt wäre möglich gewesen, aber wir können stolz sein, dass wir gegen sie angetreten sind. Wir waren lange auf Augenhöhe. Wir haben in der zweiten Halbzeit ein paar Torchancen ausgelassen, aber wir werden lernen davon.”

Admiral Bundesliga, zweite Runde

Samstag:

Ried – Austria Lustenau 1:0 (1:0)

if Arena, 3.664 Zuschauer, SR Gishamer

Tor: Wießmeier (20.)

Ried: Sahin-Radlinger – Ungar, Lackner, Plavotic – Wießmeier (85./Weberbauer), Martin, Ziegl, Pomer – Nutz, Mikic (62./Cosgun) – Monschein (79./Beganovic)

Lustenau: Schierl – Anderson (79./Gmeiner), Maak, Hugonet, Guenouche (79./Grujcic) – Grabher, Türkmen (56./Frdrikas) – Cheukoua (79./Stefanon), Surdanovic, Teixeira – Schmid

Gelbe Karten: Martin oder Grabher

Die Besten: Nutz, Plavotic, Wießmeier oder Surdanovic, Hugonet

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