Roadcross und Familie freuen sich über den Richtungswechsel in Rasers Artikel
„Die Kehrtwende entspricht den Forderungen der Opfer und ihrer Familien“
Die Swiss Roadcross Foundation zeigt sich erleichtert, dass die Verkehrskommission des Nationalrates bezüglich Rasers Artikel wieder zu Wort kommen will.
Gepostet: 28.06.2022 um 21:01 Uhr
Luisa Ita und Ralph Donghi
Nun soll wieder über die Schwächung des Raser-Artikels im Straßenverkehrsgesetz gesprochen werden.
Die Roadcross Switzerland Foundation freut sich über diesen Richtungswechsel. „Wir freuen uns sehr über diese Wendung, sie erfüllt unseren Ruf und kommt den Forderungen der Opfer und ihrer Familien nach“, sagte Präsident Willi Wismer auf Nachfrage von Blick. Der Roadcross ärgerte sich darüber, dass Speedracer in Zukunft mit weniger Schwierigkeiten angegangen werden müssten als heute. Die Stiftung begleitet Verkehrsunfallopfer.
«Es ist eine gute Nachricht, dass die Nationalratskommission den Raserartikel neu diskutieren will», sagt Franziska Riedtmann (60), deren Tochter Carina (†15) am 13. August 2003 im Aargau von einem Raser getötet wurde. Das zeige sich “Vielleicht hat es sich doch gelohnt” für die Angehörigen der Opfer der Geschwindigkeitsüberschreitung, ihr Leid öffentlich zu machen. Aber, so Franziska Riedtmann: „Ich hoffe nur, dass das nicht nur ein leeres Versprechen ist, sondern wirklich wahr wird.“