Robert Habeck: Buhrufe und Pfiffe für den Wirtschaftsminister in Schwedt

Bundeswirtschaftsminister von Deutschland

Es brodelt und pfeift – Habeck verlängert Engagements für Raffinerie Schwedt

Stand: 10:16 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

„Wärmepumpen-Gipfel“ – Habeck erklärt, wie wir in Zukunft heizen werden

Laut Regierung werden in den kommenden Jahren Millionen von Öl- und Gasheizungen durch klimafreundliche Wärmepumpen ersetzt. Seit Putins Angriff auf die Ukraine ist der Handlungsdruck gestiegen. Aber wie wird es funktionieren? Folgen Sie einer Aussage von Robert Habeck.

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1.200 Beschäftigte der PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt fordern bei einer Kundgebung Bürgschaften von Robert Habeck für den Erhalt des Standorts. Der Wirtschaftsminister verteidigte Sanktionen gegen Russland wegen Buhrufen.

Mehrere hundert Bürger und Mitarbeiter der PCK-Raffinerie haben am Mittwochabend in Schwedt für den Erhalt des Standorts demonstriert. Sie baten den anwesenden Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) erneut um Garantien für ihre Arbeitsplätze und politische Unterstützung für die langfristige Umgestaltung des Geländes. Habeck versprach, dass die Bundesregierung im Falle eines Lieferstopps mit russischem Öl für die PCK-Raffinerie finanziell eingreifen werde. „Diese Zusage ist gegeben“, sagte er.

Aufgrund des russischen Krieges in der Ukraine hat die Bundesregierung zugesagt, ab dem kommenden Jahr kein russisches Öl aus der Druschba-Gaspipeline zu verwenden. Sie beliefert die PCK-Raffinerie, die mehrheitlich dem russischen Staatskonzern Rosneft gehört. Seitdem fürchten die Menschen in der Region um die Zukunft des Standorts.

Habeck verteidigte westliche Sanktionen gegen Russland mit Pfiffen und Buhrufen. Dazu gehört auch der Ausstieg aus russischem Öl. „Diese Sanktionen wirken sich auch nach innen aus, das ist so“, sagte Habeck. “Aber das betrifft nicht nur Schwedt und PCK.” Es ist notwendig, den Standort vorzubereiten, um angesichts der welt- und klimapolitischen Situation Alternativen zu finden. „Alles spricht dafür, sich darauf vorzubereiten, eine Alternative zu schaffen. Das ist unsere Strategie und ich denke, das verlangen sie von mir und uns.“

“Er wird PCK und damit eine ganze Region nicht den Bach runtergehen lassen”

Habeck betonte erneut die Möglichkeit, Öl von Tankwagen über Rostock und Danzig in Richtung Schwedt zu transportieren. Knapp 60 Prozent des Ölbedarfs für das Werk Schwedt könnten künftig über eine Ölpipeline vom Öltanker aus Rostock kommen.

Die Bundesregierung habe bereits Geld für die Verbesserung der Leitung nach Rostock bereitgestellt, sagte Habeck. Auch für Investitionen jenseits der Ölraffinerie in alternative Technologien gibt es Bundesmittel.

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Ex-Präsident Poroschenko

Arbeitnehmervertreter und die brandenburgische Landesregierung hatten vom Bund schriftliche Bürgschaften für die PCK-Raffinerie gefordert. Der Betrieb muss zu 100 % gewährleistet sein. Der Betriebsrat setzt sich für den Erhalt der 1.200 Arbeitsplätze der Raffinerie ein.

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„Wir werden nicht zulassen, dass die PCK und damit eine ganze Region zusammenbricht“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zu Schwedt. “Wir fordern eine Garantie für die PCK, eine Garantie für die ganze Region, dass es keinen Strukturbruch wie in den 1990er Jahren gibt.”

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