Rolling Stones: Die Polizei „rettet“ Mick Jagger aus dem Stau

Gelsenkirchen. Rund 50.000 Fans erlebten in Gelsenkirchen ein spektakuläres Konzert. Warum die Polizei früher auf der A2 auf Mick Jagger hören musste.

Der diensthabende Gelsenkirchener Polizist muss geschockt gewesen sein, als er am Mittwochabend ans Telefon ging. Denn am anderen Ende der Leitung saß offenbar das Team von Rockstar-Legende Mick Jagger, der mit seiner Band unterwegs auf der Autobahn 2 an der Gelsenkirchener Veltins-Arena im Stau steckte und Angst hatte, nicht durchzukommen Zeit. für sein eigenes Konzert.

Die Polizei klärte schnell auf und eskortierte den Leadsänger der Rolling Stones am Stau an der Ausfahrt Buer vorbei nach Gelsenkirchen, wo bereits Zehntausende auf die Rock’n’Roll-Menge warteten. Tatsächlich erschien Mick Jagger nur pünktlich mit Blaulicht im fast ausverkauften Stadion und legte eine begeisternde Show hin.

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Und das seit 60 Jahren. Deshalb heißt die aktuelle Tour auch „Sixty“. Gelsenkirchen war am Mittwoch die vorletzte Station der Rundfahrt. Und als Hommage an die Farben seiner fußballbegeisterten Gastgeberstadt trug Jagger um 20.50 Uhr zu Beginn des Konzerts einen taillierten Satinblazer in Schalkes Königsblau.

In der Arena wird es bereits bunt. Obwohl der Einlass erst um 17 Uhr ist, treffen die ersten Fans schon am frühen Nachmittag ein. So wie Armin Günther aus Hannover. Es ist das siebte Konzert seiner Lieblingsband, das er live miterlebt hat. „Ich habe die Stones 1982 zum ersten Mal hier in Hannover gesehen. Und schon damals hieß es: Das ist ihre Abschiedstournee“, sagt der hochgewachsene Mann und muss lachen. Denn heute, 40 Jahre später, treten Jagger, Keith Richards, Ronnie Wood & Co. immer noch auf.

Zu den Stones sei er durch seinen fünf Jahre älteren Bruder Joachim gekommen, sagt Armin Günther. “Das hat mich musikalisch weitergebracht.” Seine Lieblingsplatte ist Sticky Fingers von 1971. „Das ist einfach die vielseitigste von allen“, sagt der Fan.

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