Lola Weippert war mit dem Sprung nicht zufrieden.Bild: RTL/Markus Nass
Am Freitagabend wagten sich 20 Promis bei „RTL Turmspringen“ in Einzel- oder Synchronduellen an den Start. Der Name der Show mag einigen bekannt vorkommen, denn natürlich kann man sie als Fortsetzung von Stefan Raabs Inszenierung von „Das TV total Turmsprung“ verstehen. Auf jeden Fall ist es eine Neuauflage, denn auch Raab hat seine Finger im Spiel. Zur Erinnerung: Von 2004 bis 2015 tauchten Sterne und Sterne in Süßwasser. Statt RTL lief das Format allerdings bei Raabs ehemaligem Heimatsender ProSieben. Besonders legendär waren die synchronen Sprünge von Elton und Stefan.
Nun versuchten rund 20 Prominente in die Fußstapfen ihrer Vorgänger zu treten und dem Europasportpark in Berlin zu beweisen, dass ihr Training im Becken hervorragend war. Natürlich mussten sie ihre Ängste so gut es ging überwinden. Damit hatte vor allem Knossi im Vorfeld zu kämpfen.
Auch Lola Weippert zeigte, dass sie nicht mit Wasser spielen sollte, da sie sich beim Training verletzte. „Der Arzt sagt, ich habe keine Gehirnblutung, was mir einige von euch geschrieben haben, es sind wahrscheinlich nur ein paar Venen, die explodiert sind, und die Blutung kam vom Druck“, sagte Lola auf Instagram. Das Stresslevel dürfte dadurch nicht gesunken sein. Moralische Unterstützung konnten sich die Stars jedenfalls von Moderatorin Laura Wontorra sichern, die mit Jan Köppen und Frank Buschmann durch den Abend führte.
Hier seht ihr die Promis bei „RTL Turmspringen“. Bild: IMAGO / eventfoto54
Lola Weippert zeigte dagegen eine düstere Vorstellung
Bei Lolas erstem Einzelsprung lief zunächst alles gut. In der Single sagte er: “Ich bin Moderator und seit drei Jahren bei RTL. Ich moderiere sehr gerne ‘Temptation Island’, die Bummsinsel. Ich durfte auch ‘Das Supertalent’ moderieren. Bei ‘Let’s Dance’. Ich habe viel Energie, manchmal zu viel, das kann nerven.” Abschließend erklärte Lola ihr Nasenbluten, das sie während des Trainings erlitten hatte. Glücklicherweise sollte dies heute nicht passieren.
Lola Weippert war gut gelaunt Foto: IMAGO / mix1
Bevor sie auf das Fünf-Meter-Brett kletterte, sagte sie aufrichtig: “Ich bin sehr nervös.” Moderatorin Laura Wontorra sagte nach ihrem Sprung: „Was für eine Körperspannung.“ Lola antwortete: “Ihr geht es gut.” Übrigens trat sie mit ihrer Schwester Charlotte in Synchronsprüngen an. Jan Köppen freute sich auf den Auftritt der beiden: „Beide sind schon alleine Raketen.“ Und weiter: “Wenn man Lola kennt, die ist sehr stark, und dann kommt ihre Schwester, wird sie sehr stark.”
Auch bei ihrer Schwester Charlotte versuchte Lola zu punkten.Bild: IMAGO / Future Image
Das Duo machte auch einen Sprung mit Delphinen, die vom Fünf-Meter-Brett kauerten. Laura Wontorra sagte dann: “Es war sehr, sehr gut.” Lola fügte amüsiert hinzu: „Knossi hätten wir auch machen können, Gott sei Dank war es besser.“ Tatsächlich lief es für Jens „Knossi“ Knossalla und Mathias Mester nicht so gut.
Ein Vorwärtssalto von zehn Fuß sollte einen roten Rücken und Bauch verursachen. Der Streamer sagte in dem Clip: “Meine Fitness ist sehr schlecht. Ich sitze gerne am Computer, ich nasche gerne. Ich bin am Seepferdchen gescheitert. Es ist großartig, gegen Mathias Mester anzutreten. Es tut mir leid, dass er es nicht war.” “Let’s Dance’ gewonnen und ich muss heute hier fallen”. Laura Wontorra scherzte nach ihrem Sprung und sagte: “Der Applaus hat synchron funktioniert.”
Nicht einmal Lola schaffte alle Sprünge. Bild: IMAGO / eventfoto54
#rtlturmspringen
Lola: Ich bin froh, dass ich keine Silikonbrüste habe, weil sie jetzt explodieren 😂
– ranFrançoise Saint Laurent💎 (@FrancoiseSaint2) 3. Juni 2022
Lolas nächster Einzelsprung würde auch nicht gut laufen. Fünf Meter höher machte er einen Salto nach vorne. Als er sprang, landete er unsanft mit dem Gesicht nach unten im Wasser. Das ließ sich Laura Wontorra natürlich nicht entgehen: „Wir müssen unsere Zähne zählen.“ Lola beeilte sich, über ihre Leistung zu sagen: “Es war sehr schlecht. Siehst du, mein Gesicht verabschiedet sich. Ich bin froh, dass ich keine Silikonbrüste habe, ich glaube, sie wären jetzt geplatzt.”
Besser wurde es mit seinem Synchronsprung. Sie und ihre Schwester Charlotte katapultierten sich ins Finale. Lola drückte jedoch später ihre Überraschung über ihren Erfolg aus, da sie nicht erwartet hatte, dass sie so weit gehen würden. “Es war kein Bauch, aber warum sind wir jetzt im Finale? Wir haben keine Sprünge. Wenn jemand eine Idee hat, bitte melden, wir sind für alles offen.” Im Finale präsentierten sie übrigens noch einmal das Tauchen mit Delfinen. Sie kletterten auf das Podest der Sieger und belegten den zweiten Platz. „Darüber freue ich mich sehr, aber daran hätte ich nicht gedacht“, sagte Lola.
Großbritannien befindet sich seit Donnerstag im Ausnahmezustand: Bis Sonntag findet das 70. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. statt. Zur Erinnerung an diesen besonderen Anlass gab es am 2. Juni eine große Militärparade und das traditionelle Pferderennen findet am Samstag in Epsom Downs statt.