Rückkehr von „MA 2412“: Dreharbeiten in Hardegg

Vor 20 Jahren fiel der letzte Hahn für die Serie „MA 2412“, in der es um Mitarbeiter des fiktiven Wiener Weihnachtsschmuck-Büros ging. In den beiden neuen Filmen „Weber und Breitfuss“ gehen die beiden ehemaligen Ingenieurkollegen Breitfuss (Roland Düringer) und Herr Weber (Alfred Dorfer) vorzeitig in Rente und hoffen, sich nie wiederzusehen. Schließlich haben sie es noch nie ausgehalten, aber natürlich ist es anders.

Die beiden sind zum Beispiel in der Reha und spielen als Komparsen in demselben Film, der auf Schloss Hardegg (Bezirk Hollabrunn) gedreht wird. „Es ist nicht die Fortsetzung der Sitcom in Führung, 25 Minuten mit künstlichem Gelächter“, erklärt Alfred Dorfer im Gespräch mit noe.ORF.at, „aber es ist eine Fortsetzung der beiden Charaktere, die in den Ruhestand gehen müssen und immer dabei sind. sie kehren zurück. sie wissen es nicht, weil sie es nicht mögen.“

ORF Andrea Händler (links) mit Monica Weinzettl und Alfred Dorfer am Filmset in Hardegg

Die Rückkehr in ihre alten Rollen sei ihnen nicht schwergefallen, sagen Alfred Dorfer und Roland Düringer. „Das ist wie Fahrradfahren“, sagt Düringer. “Es ist ein Augenblick und es ist kein Problem.” Dorfer sieht das genauso: „Es ist kein Problem, es noch einmal zu tun. Es ist, als gäbe es keine Ruhe.“

Die Schulklasse erwachte auf die Idee des Films

Die Idee der beiden 45-minütigen Filme hatten die beiden Kabaretts gemeinsam. „Das ist uns damals einfach aufgefallen. Und da kam die Idee auf, ob wir mit den beiden Charakteren Weber und Breitfuss etwas anfangen könnten“, berichtet Düringer.

Eine Schülergruppe aus Linz habe den Anstoß gegeben, erklärt Dorfer: „in einem bewussten Alter. Und da haben wir gemerkt, dass diese Geschichte generationenübergreifend wirkt.“

ORF Roland Düringer als Extra-Zombie

Treffen mit alten Bekannten

Zu den beiden Hauptdarstellern gehörte auch der Regisseur der Serie, Harald Sicherheitz. „Ich wurde gefragt, ob ich dabei sein möchte, wie ich es vor mehr als 20 Jahren war, und wenig überraschend sagte ich ja“, sagt der Regisseur. Wir befinden uns jetzt in den letzten Drehtagen.

Natürlich darf auch Monica Weinzettl in ihrer Rolle als „Frau Knackal“ nicht fehlen, auch wenn sie dieses Mal nur wenige Gastauftritte hat und sich ihre Rolle etwas von der Serie unterscheidet. „Sie erkennen mich nicht als ‚Frau Knackal‘“, sagt Weinzettl. Ohne High Heels und Minirock sei ihre Rolle “an ‘Knackal Fraud’ angelehnt”. Auf die berühmte Quietschstimme der Sekretärin sollten Fans der Serie aber nicht verzichten, verrät er.

ORF-Direktor Harald Sicherheitz und sein Team

“Der Humor wird derselbe sein”

Was also erwartet die Zuschauer, wenn “Weber und Breitfuss” im Fernsehen gezeigt wird? “Lustig und anarchisch”: So beschreibt Regisseur Harald Sicheritz die Filme. „Wir haben nichts neu erfunden, aber ich denke, wir können das Publikum da anknüpfen, wo wir damals aufgehört haben“, sagt Monica Weinzettl. „Das Format dauert 45 Minuten, es gibt keine falschen Lacher, es ist sehr cineastisch, aber ich denke, der Humor wird gleich bleiben“, sagt Alfred Dorfer.

Mit dem Konzept des Films wurden zwei Charaktere eingearbeitet, „die eigentlich Clowns sind, keine realistischen Charaktere, weder Herr Weber noch Breitfuss“, sagt Roland Düringer. „Aber man kann sie überall hinstellen und sie funktionieren immer.“ Sogar an einem Filmset. „Ingenieur Breitfuss“ beweist seine Rente als Zombiebonus, während „Herr Weber“ als Vampir auftritt. „Offensichtlich wird der Film nicht funktionieren“, schließt Düringer.

Natürlich sollten echte Filme über “Weber und Breitfuss” etwas sein. Mit dabei sind unter anderem Andrea Händler, Eva Billisich, Nina Proll und David Jakob. Die Filme werden voraussichtlich 2023 bei ORF 1 zu sehen sein.

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