Bochum. Kein Wunder: Sebastian Schindzielorz, Sportdirektor des VfL Bochum, ist zurückgetreten. So läuft es.
Seit Saisonende wird beim VfL Bochum darüber spekuliert, was mit den Verträgen der beiden Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz und Iljas Kaenzig sowie Trainer Thomas Reis passieren wird. Obwohl Kaenzig und Reis den Verlängerungen immer noch sehr ähnlich sind, hat Schindzielorz seinen Vertrag jetzt gekündigt.
Diese Redaktion kann den entsprechenden Bericht der “Sport Bild” bestätigen. Schindzielorz ließ den Klub über seinen Anwalt Markus Buchberger anzeigen, der ihn am 31. Dezember abmahnte. Hätte er das nicht getan, wäre sein Vertrag automatisch um weitere zwei Jahre verlängert worden. Zunächst einmal hat sie ihre Kündigungsfrist eingehalten. Laut dieser Nachrichtenredaktion war es der 30. Juni.
Schindzielorz gilt als möglicher Nachfolger von Jörg Schmadtke beim VfL Wolfsburg. Sein Vertrag endet ebenfalls am 31. Dezember. Schindzielorz bereitet mit Reis den Kader für die nächste Saison vor.
VfL Bochum: Fabian könnte Schindzielorz folgen
Nach Informationen dieser Redaktion wird auch Patrick Fabian als möglicher Nachfolger von Schindzielorz in Bochum in Betracht gezogen. Der ehemalige VfL-Profi war bereits in den vergangenen zwei Jahren bei Schindzielorz dabei.
Trainer Thomas Reis hat beim VfL noch einen gültigen Vertrag bis 2023. Er hatte aber bereits deutlich gemacht, dass eine Verlängerung durchaus vorstellbar sei. Anscheinend sollten es jetzt welche sein. Ein Mandat bis 2025 mit Gehaltsverbesserungen ist im Gespräch. Laut “Sport Bild” soll das Jahresgehalt 1,2 Millionen Euro betragen.
Auf Nachfrage dieser Redaktion wollten weder Kaenzig noch Reis etwas zu ihren Verträgen, Konditionen oder Gehältern sagen. Kaenzig merkte an, dass die Justizvollzugsanstalt für die Verträge und deren Übermittlung zuständig sei. Laut dieser Redaktion steht er jedoch kurz vor der Unterzeichnung eines bis 2025 verlängerten Vertrages.
Weitere Artikel in dieser Kategorie finden Sie hier: VfL Bochum