Rückzug? Landeshauptmann Wallner muss „mehrere Wochen krankgeschrieben“ sein

Die Presse meldete am Mittwochmorgen im Internet, dass der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner in den Ruhestand trete. Seine Kanzlei dementierte dies jedoch schnell: Wallner müsse „mehrwöchig dringend ärztlichen Rat einholen“.

Die vergangenen Monate seien laut einer Aussendung “von ungewöhnlichen Anstrengungen geprägt” gewesen. Einerseits wird das Krisenmanagement erwähnt, andererseits die Vorwürfe über die Sache des Wirtschaftsbundes. Wallner wurde wegen angeblicher Korruption kritisiert.

Die Sendung behauptet, dass “die damit verbundenen Bemühungen zur Aufklärung dieser unbegründeten Vorwürfe gegen ihn” “ein außergewöhnlich hohes Maß an körperlichen Beschwerden” verursacht hätten. Deshalb begibt sich der Gouverneur “ab sofort” für mehrere Wochen in den Krankenstand.

Laut einer Aussendung waren die letzten Monate von ungewöhnlichen Anstrengungen geprägt.

Ihre Amtsgeschäfte werden von Landeshauptfrau Barbara Schöbi-Fink übernommen. “Dies garantiert die Kontinuität des offiziellen Geschäfts”, schließt die Show.

Unterdessen zitiert die Presse Wallners „engstes Umfeld“, wonach unklar ist, ob der 54-Jährige nach seinem Tod zurückkehrt. Wallner-Sprecher Simon Kampl sagt, ein Rücktritt komme nicht in Frage.

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