Sachsen VS: Riesenschnecken begeistern das Wallis

veröffentlicht am 2. September 2022, 14:38 Uhr

Sachsen VS: Riesenschnecken begeistern das Wallis

Eine Schneckenart aus Afrika wurde Anfang des Sommers erstmals in der Schweiz gesichtet und vermehrt sich rasant. Die Gemeinde bittet die Öffentlichkeit, Sichtungen zu melden.

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Die sieben in Saxon gefundenen Schrauben sind etwa zehn Zentimeter lang.

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Sie wurden Anfang dieses Sommers in Sachsen entdeckt.

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Die Art kann jedoch bis zu 30 Zentimeter groß werden.

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  • In Sachsen VS wurden Riesenschnecken entdeckt.

  • Die Art stammt aus Afrika, vermehrt sich schnell und ist sehr gefräßig.

  • Wer einen findet, wird gebeten, ihn bei der zuständigen Stelle abzugeben.

Die Riesenschnecken, die in Afrika beheimatet sind und als sehr gefräßig gelten, wurden Anfang des Sommers in einem Obstgarten in Sachsen (VS) gesichtet. Der Wanderer, der sie entdeckte, meldete dies der Gemeinde, die daraufhin den Kanton kontaktierte, um weitere biologische Analysen der Molluske durchzuführen.

„Die sieben Exemplare, die wir gefunden haben, gehören zur Art Achatina fulica. Soweit wir wissen, ist dies das erste in der Schweiz», sagt Camille Pitteloud, Biologin beim Dienst Wald, Natur und Landschaft des Kantons Wallis. Sie vermutet, dass Einzelpersonen die Tiere als Haustiere erworben haben, bevor sie sie in der Natur aussetzten , obwohl dies verboten ist.

Einige Länder werden von ihnen überschwemmt

Aber Schrauben können beängstigend sein. Während die in Saxon entdeckten Exemplare “etwa zehn Zentimeter” lang sind, kann die Art sogar 30 Zentimeter erreichen.

„Sie können Natur und Landwirtschaft bedrohen, weil sie alle Arten von Pflanzen fressen. Ganz zu schweigen davon, dass sie sich schnell vermehren. Manche Länder wie die USA kämpfen gegen Invasionen“, erklärt der Experte.

Im Wallis gibt es noch keine Verbreitung

Nach Ansicht von Pitteloud ist die Situation in Sachsen jedoch nicht besorgniserregend, da sie „sehr lokal“ vorkomme. Problematischer wäre es, wenn es in einem Gebiet Hunderte von Riesenschnecken gäbe. Im Moment ist es unmöglich zu wissen, ob sich nicht andere Individuen an nassen Stellen verstecken und auf den Regen warten. Der Biologe versichert aber, dass das Areal jede Woche kontrolliert werde und bisher keine Schäden festgestellt worden seien.

Der Sächsische Rat fordert auf seiner Website die Öffentlichkeit auf, Sichtungen der Riesenschnecke dem Rat zu melden und sich danach die Hände zu waschen. Weichtiere sind für den Menschen nicht gefährlich, wenn sie nicht verschluckt werden.

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