Wir stellen vor: Schwester Oberin Sandra. Hände demütig zum Gebet gefaltet. Er trägt seine strenge Kutte mit Ausgewogenheit. Alter: immer jung.
Sandra Studer (53) hat bereits eine große Karriere hingelegt. Nun folgt das Himmlische. Im Herbst wird sie die Mutter Oberin im Mundartmusical „Sister Äct“ sein. „Die Proben beginnen erst im September. Aber sie erlaubten mir, für ein Fotoshooting ein Theatergewand zu tragen, und ich war hin und weg: Ich fühlte mich so wohl darin! Es war mir überhaupt nicht fremd, als wäre es irgendwie richtig“, sagt sie und lacht.
Respekt für Askese und Ruhe
In dem Musical muss der Ordenschef auf seinen Befehl hin einen jungen Discosänger verstecken. “Natürlich hat er große Schwierigkeiten mit der extravaganten jungen Frau und versucht sie mit Strenge zur Ordnung und zum Gehorsam zu bringen.”
Sie will auch selbst ein Kloster besuchen, um Rollen zu studieren. Könntest du dir überhaupt vorstellen, ein Sabbatjahr in einem Kloster zu verbringen? „Absolut“, sagt sie. „Einfachheit, Askese und Ruhe sind sicherlich geistige Stimulanzien. Aber er würde auch großen Respekt vor ihr haben. Ich bin ziemlich ‚Zabli‘ und immer in Bewegung“, ergänzt die vierfache Mutter.
Beginnen wir mit dem Musical, in dem gegensätzliche Lebenswelten aufeinanderprallen, im November in Zürich. „Ich habe den Film damals gesehen und fand die Idee und Whoopie Goldberg toll. Das Musical kam später und es basiert nicht auf der Musik selbst“, erklärt er.
Nein, sie war nie mit einer Nonne befreundet gewesen, aber seit ihrer Kindheit war sie sehr befreundet mit einer Diakonisse, die ebenfalls in einer Gemeinschaft des Gehorsams und des Zölibats lebte. ‘Es war wundervoll. Schwester Ida, die ich wirklich in meinem Herzen trage.“
Es gibt keine neuen TV-Pläne
Sandra Studer steht bereits in den Proben. „Unser Regisseur Dominik Flaschka hat großes Glück, wenn es darum geht, Menschen zusammenzubringen. Das passt einfach. Da gibt es kein Diva- oder Ellbogen-Gehabe“, sagt die Animateurin. Besonders freut sie sich, mit Walter Andreas Müller (76) spielen zu können.“ Letztes Jahr hätten wir uns nur als Pinguine und Pfauen in ‚The Masked Singer‘ vorgestellt. Jetzt stehen wir endlich gemeinsam ohne Maske auf der Bühne!”
Man kann nur hoffen, dass es nach Studers Abschied von den «Sports Awards» bald ein Wiedersehen mit ihr auf der Leinwand gibt. Leider sagt er nur: “Im Moment ist in Sachen Fernsehen nichts geplant.”
„Sister Act“ ist seit dem 11. März in Kraft. bis 22. Januar 2022 in der Maag Halle in Zürich. Tickets sind im Maag Store oder bei Ticketcorner erhältlich.