Tomaten sind pflegeleicht und wachsen bei ausreichend Licht und Wärme zuverlässig. Das macht sie ideal für Gartenanfänger. Kultivieren und Pflanzen sind die ersten Schritte. Aber wie bindet man die Tomaten so hoch, dass sie jetzt, wo es heißer ist, wirklich klettern können?
Dieser Schritt ist für die Tomate essenziell, sagt Scarlet Allenspach, Gründerin von Urbanroots (34) und Blick-Gartenexpertin: «Aus jedem Samen kann eine 150 cm hohe Pflanze wachsen. Wenn man sie nicht anbindet, krabbeln die Ranken am Boden.“ Das schränkt die Seitentriebe ein und verhindert, dass sie Früchte tragen. Außerdem ist die Tomatenpflanze im Boden anfälliger für Pilzkrankheiten.
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„Um das zu vermeiden, braucht man eine Stütze und ein Seil. Ich empfehle Hanf- oder Baumwollschnur“, sagt Allenspach. Im Beet von Blick verwendet er eine Hanfschnur. Zum Klettern kann ein Bambus-, Plastik- oder Metallstab verwendet werden. Es funktioniert aber auch mit einem dicken Kabel.“ „Binde die Pflanze vorsichtig entlang die Stütze. Wichtig ist, dass die Knoten nicht zu locker, aber auch nicht zu fest sitzen. Schließlich wächst die Pflanze weiter“, sagt der Gartenexperte will das nicht!
Kennen Sie diese Schweizer Tomatensorten?
Die Berner Rose gehört zu den nicht gerade pflegeleichten Tomatensorten. Bina Thürkauf (52), Geschäftsführerin der Bio-Gärtnerei Hirtenweg, erklärt: „Die Berner Rose ist zart. Er ist regenempfindlich und braucht unbedingt eine Regenhülle.“ Aber der Aufwand sollte sich lohnen. Die Schweizer Sorte ist eine der alten, aromatischen Steaktomaten, fast rosa gefärbt. Besonders gut schmeckt er gefüllt auf dem Grill oder heiß im Ofen.
Wer es süß statt salzig mag, mag Baselbieter Röteli. „Die Sorte gehört zu den Cocktailtomaten, sie ist etwas größer als herkömmliche Kirschtomaten, aber nicht so süß“, sagt Thürkauf. Baselbieter Röteli braucht einen hellen Standort, mag aber keine direkte Sonne. Sie können in verschiedene Gerichte eingearbeitet werden.
Bina Thürkauf, Geschäftsführerin der Bio-Gärtnerei Hirtenweg, kennt sich bestens mit Tomaten aus und stellt die Berner Rose und das Baselbieter Röteli vor.
zVg
Die Berner Rose gehört zu den nicht gerade pflegeleichten Tomatensorten. Bina Thürkauf (52), Geschäftsführerin der Bio-Gärtnerei Hirtenweg, erklärt: „Die Berner Rose ist zart. Er ist regenempfindlich und braucht unbedingt eine Regenhülle.“ Aber der Aufwand sollte sich lohnen. Die Schweizer Sorte ist eine der alten, aromatischen Steaktomaten, fast rosa gefärbt. Besonders gut schmeckt er gefüllt auf dem Grill oder heiß im Ofen.
Wer es süß statt salzig mag, mag Baselbieter Röteli. „Die Sorte gehört zu den Cocktailtomaten, sie ist etwas größer als herkömmliche Kirschtomaten, aber nicht so süß“, sagt Thürkauf. Baselbieter Röteli braucht einen hellen Standort, mag aber keine direkte Sonne. Sie können in verschiedene Gerichte eingearbeitet werden.
Gartenarbeit kann so einfach sein
Wie kann man auch als Gartenanfänger ein kleines Stück Land sinnvoll begrünen? Gartenexpertin Scarlet Allenspach gibt Tipps und Tricks rund ums Gärtnern.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Dossier „Im Bett mit Aussicht“
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