Die Nichtdiskriminierung beim Blutspenden ist ein wichtiger Faktor für die Versorgungssicherheit
Wien (OTS) – „Als Karl Landsteiner 1901 die Blutgruppen entdeckte und dokumentierte, legte er den Grundstein für einen wichtigen Grundstein im Gesundheitswesen. Viele Operationen wären ohne Blutkonserven nicht möglich, ohne Blutspenden wäre das Risiko, im Notfall zu sterben, deutlich höher als heute. Umso wichtiger ist es, dass genügend Blutkonserven vorhanden sind“, sagte Grünen-Gesundheitssprecher Ralph Schallmeiner noch einmal.
Vor allem im Sommer schrumpfen die vorhandenen Reserven traditionell stark und Blutbanken werden geleert. Die Covid-Pandemie hat auch die Spenden abgeflacht. Umso wichtiger ist es jetzt, die Menschen davon zu überzeugen, wieder Blut zu spenden. „Der Blutspendeausweis in meiner Brieftasche ist ein wichtiger Ausweis, auch weil er mich immer wieder daran erinnert, dass ich spenden muss. Lassen Sie uns gemeinsam sehen, dass viele Menschen diesen Ausweis im Portemonnaie tragen“, sagt Schallmeiner.
Gleichzeitig ist der Gesundheitssprecher überzeugt, dass die diskriminierungsfreie Blutspende, die am 10. Juni als Verordnung angekündigt wurde und ab September umgesetzt wird, dazu beitragen wird, eine ausreichende Blutversorgung sicherzustellen. „Wer Blut spenden will, tut das ‚aus Liebe zum Volk‘, wie er in einem Werbeslogan des Roten Kreuzes sagt. Deshalb ist es auch wichtig, dass wir denen, die spenden wollen, keine unnötigen Steine in den Weg legen. Mit der neuen Verordnung haben wir nicht nur für diskriminierungsfreies Blutspenden gesorgt, sondern helfen auch mit, den Kreis derer zu vergrößern, die spenden können und wollen. Kurz gesagt, das garantiert auch die nötige Blutversorgung“, betont Schallmeiner und fügt hinzu: „Zur Erinnerung: In Österreich wird alle 90 Sekunden eine durchschnittliche Blutversorgung benötigt, das sind 960 am Tag.“
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