Geschäft
Zum Jahreswechsel tritt der Vorstandsvorsitzende der Salzburg AG, Leonhard Schitter, die Nachfolge des Vorstandsvorsitzenden der Energy AG, Werner Steinecker, an. Diese Entscheidung wurde am Donnerstagnachmittag in der Aufsichtsratssitzung der Energie AG getroffen.
30.06.2022 18.20
Ab heute, 18:20 Uhr online
Kurz nach 18 Uhr gab Markus Achleitner (ÖVP), Wirtschaftsreferent und Aufsichtsratsvorsitzender der Energie AG, offiziell bekannt, dass Leonhard Schitter zum 1. Januar neuer Vorstandsvorsitzender der Energie AG wird. 2023. Er wird das Energieunternehmen gemeinsam mit Andreas Kolar als Chief Financial Officer und Stefan Stallinger als Chief Technology Officer führen. Als Ziel nennt Schitter, dass die Energie AG „neben ihrer hervorragenden Position als regionaler Energie- und Infrastrukturversorger auch neue, insbesondere digitale Produkte und innovative Lösungen entwickeln soll. Sie muss die Richtung der Energiewende vorgeben und wird es sein.“ ein starker Partner und Problemlöser für unsere Kunden und Partner.“
HERMANN WAKOLBIGER Stefan Stallinger, Markus Achleitner, Leonhard Schitter und Andreas Kolar
Zehn Jahre bei der Salzburg AG
Leonhard Schitter ist seit zehn Jahren in leitenden Positionen bei der Salzburg AG tätig; Sein Wechsel an die Spitze von Österreichs größtem Energiekonzern überraschte Beobachter. Schitter wurde 1967 in der Stadt Salzburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität seiner Heimatstadt und später „Europäisches Energiemanagement“ an der Fachhochschule Tirol in Kufstein. Er war nicht nur in Industrieunternehmen tätig, sondern arbeitete in den 1990er Jahren auch als persönlicher Referent in den Ämtern der Salzburger Landeshauptleute Hans Katschthaler und Franz Schausberger.
Nach zwölf Jahren bei der Salzburg AG wechselt Schitter zur Energie AG, wo der bisherige Vorstandsvorsitzende Anfang des Jahres in den Ruhestand geht.
Steinecker: Vom Azubi zum CEO
Werner Steinecker übernahm 2017 die Geschäftsführung der Energie AG von Leo Windtner. Der gebürtige Grieskirchner begann seine berufliche Laufbahn im Unternehmen 1972 als Lehrling zum Schwermontagemonteur.
ORF 1972 begann Werner Steinecker seine Ausbildung beim damaligen OKA
Berufsbegleitend absolvierte er zwei Doktoratsstudien in Rechts- und Sozialwissenschaften an der Johannes Kepler Universität Linz und einen MBA an der University of Toronto. 1998 trat er in den Vorstand des Landes Oberösterreich ein. Ferngas AG, wurde 2002 Technischer Vorstand der Energie AG.