Scholz: Erleichterung darf nicht reichen

Giffey: Eine Besteuerung der Krisengewinne in der Energiewirtschaft ist denkbar

Auch die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey (SPD), hält eine Besteuerung dieser Zusatzleistungen für denkbar, um die hohen kriegsbedingten Leistungen für Energieunternehmen zu begrenzen. „Wenn es zu hohe Zuwendungen gibt, die es auch gibt, finde ich es interessant, sich eine Zuwendungsbegrenzungsklausel anzusehen“, sagte Giffey auf der Pressekonferenz nach dem Treffen. “Und auch die Frage, inwieweit (…) Leistungen auch in gewisser Weise besteuert werden können.”

Die Bundesregierung muss prüfen, was rechtlich möglich ist und hat sich dazu auch verpflichtet. Es ist nicht möglich, eine Krisensituation zur Maximierung des eigenen Gewinns auszunutzen.

Die Regierungschefs der Länder hatten bei ihrem Treffen ohne Scholz am Nachmittag die Bundesregierung in einem Beschluss aufgefordert, „ordnungspolitische Maßnahmen“ zu ergreifen, um weitere Spekulationen mit Öl, Gas und Strom zu verhindern und auch bisherige Preissteigerungen zu begrenzen. unter kartellrechtlicher Prüfung. Giffey fügte hinzu, dass das Problem bei der Kartellkontrolle darin bestehe, dass die Tests nicht so einfach seien.

Keine Schulschließungen mehr

Bund und Länder sprachen auch über die Corona-Pandemie. Scholz sagte, Bund und Länder wollten sich gut auf den kommenden Herbst vorbereiten. Der Sommer wird wahrscheinlich als gute Verbesserung angesehen, aber die Bedingungen im Herbst und Winter können unterschiedlich sein. „Die klare Übereinkunft ist also, dass wir uns auf diesen Moment vorbereiten“, sagte Scholz

Im Falle einer möglichen neuen Welle soll die Schließung von Kitas und Schulen im ganzen Land vermieden werden. Trotz der momentan positiven Entwicklung der Kronensituation sei „jedem klar, dass wir im Winter/Herbst andere Bedingungen haben können“, sagte Scholz. Darauf wollen sich beide Seiten mit einer Impfkampagne vorbereiten.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sagte, Bund und Länder hätten sich auf einen Zeitplan für eine Herbst- und Winter-Impfkampagne geeinigt. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Bundesregierung die Stützpunkte zur Bekämpfung der Pandemie noch vor dem Sturz anpasst.

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