Emden – Nur drei Tiere überlebten das Massaker. Drei von 46!
Schrecklicher Fund am Pfingstsonntag in den Gärten des Zucht- und Geflügelzuchtvereins im ostfriesischen Emden. Auf einem Grundstück waren neun tote fliegende Tauben! 34 weitere Tiere stapelten sich mit gebrochenen Flügeln auf dem Boden.
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Die herzlosen Täter hatten nur die fliegenden Tauben eines sibirischen Hobbyzüchters angegriffen. Vereinspräsident Gerd Diekena zu BILD: „Das ist kein dummer Scherz mehr. Wir sind alle überrascht!“
Rekonstruktion: Die Täter griffen vermutlich nachts nach dem Schloss des Haupteingangs. Dann ging es direkt auf das deutsch-russische Grundstück (200 Quadratmeter). Sie kamen an 22 Gärten mit Hühnern, Enten und Tauben vorbei und ließen sie auf der linken Seite.
Ein Ermittler: „Es muss ein gezielter Angriff gewesen sein. Die Täter mussten sich auch kennen.“
Der Tierarzt hat die 34 Tauben gestern mit gebrochenen Flügeln geopfert. Schaden um die 1000 Euro.
Gerd Diekena zeigt das kaputte Schloss
Foto: Markus Hibbeler