Ja, Fuchs gab zu, dass er mit Pilnacek am Telefon darüber gesprochen habe. Ein solches Vorgehen wäre ein Zusammenbruch gewesen, er wolle die Pressefreiheit verteidigen. Aber nichts weiter.
Christian Pilnacek sollte als Zeuge Licht ins Dunkel bringen. Doch die Hoffnung war vergebens. Pilnacek machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.
„Frau Rat, die Bundesdisziplinarbehörde führt in dieser Angelegenheit ein Verfahren gegen mich“, versuchte er zu erklären. Auch gegen Pilnacek laufen weitere strafrechtliche Ermittlungen.
760 Kontakte zwischen Fuchs und Pilnacek
Der Staatsanwaltschaft war aber auch klar, dass die auf Pilnaceks Handy gefundenen Dokumente nur von Fuchs stammen konnten.