Gepostet am 26. Mai 2022, 15:52 Uhr
Ein lesender Journalist beobachtete am Donnerstagmorgen vier Apache-Kampfhelikopter auf dem Weg über das Wallis nach Genf. Das Rätsel wurde mit Hilfe von Skyguide und der Armee gelöst.
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GM* fotografierte zwei der vier Apachen, die vom Wallis aus über den Genfersee flogen.
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Die Boeing AH-64 Apaches – hier während eines NATO-Manövers in Nordmazedonien – sind schwer bewaffnete Kampfhubschrauber, die unter anderem von mehreren NATO-Staaten eingesetzt werden.
AFP
Die zweimotorigen Hubschrauber verfügen über eine automatische Kanone sowie mehrere Plattformen für Luft-Luft- und Boden-Luft-Raketen und ein ausgeklügeltes Leitsystem.
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Der GM*-Journalist war während seiner Zeit in der Schweizer Armee oft mit Helikoptern der Armee in Kontakt und weiss, welche Modelle die Armee hat. Umso überraschter war er, als er am Donnerstagmorgen kurz vor Mittag vier Helikopter am Himmel über seinem Haus am Genfersee sah, offenbar bewaffnet mit Waffen an Bord, die einer ausländischen Armee gehört haben müssen. Auch Kollegen, die für die Polizei arbeiten und derzeit in Davos im Einsatz sind, konnten ihm nicht sagen, was es mit den Helikoptern auf sich hatte: Dort waren nur Super Pumas der Schweizer Luftwaffe zu sehen.
Eine kurze 20-minütige Suche brachte Licht ins Dunkel: Laut Flugsicherung Skyguide waren es etwa vier britische Apache-Kampfhelikopter, die mit Genehmigung der Schweiz vom Wallis aus über Schweizer Territorium in Richtung Genf flogen. Laut Skyguide bedarf es dafür der Zustimmung der Einwanderungsbehörde. Wie die Schweizer Armee gegenüber Blick mitteilte, waren die Apachen von Slowenien nach Grossbritannien unterwegs.
(von / trx)