Wetter
Unwetterwarnung «Rotstufe» in der Ostschweiz: Schweizweit wurden bereits über 5000 Blitzeinschläge registriert
Es donnert und blinkt in der ganzen Schweiz. Am Nachmittag ziehen nun Gewitter in der Zentral- und Ostschweiz auf. Die Axenstrasse ist nach einem Steinschlag gesperrt.
So soll die Sturmfront kurz nach 17 Uhr sein.
Meteonews-Screenshot
Der Beginn des Pfingstsonntags war in der Westschweiz nass. Im Laufe des Tages werden aber vor allem im Osten auch zahlreiche Unwetter erwartet. Wie «Meteonews» schreibt, «verlagert sich der Schwerpunkt der Unwetter in der zweiten Tageshälfte in die Süd- und Ostschweiz.» Obwohl es schwierig ist, Gewitterzellen genau vorherzusagen, meldet Radio SRF bereits schwere Hagelschauer im Berner Oberland.
Nach aktuellen Prognosen werden die Zürcher laut Meteonews um 14 Uhr mit «starken Gewittern» rechnen müssen. Später soll es laut Wetterdienst in der Ostschweiz blitzen und donnern. Es gebe „genug latente Energie für heftige Stürme mit Unwetterpotenzial“. Während der anhaltenden Unwetter wurden in der Schweiz bisher mehr als 5000 Blitzeinschläge gemeldet. «Meteocentrale» meldet für die Region St.Gallen kurz nach 14 Uhr eine Unwetterwarnung der Stufe Rot. Der Sturm würde Hagel, Gewitter und Starkregen bringen.
Die Heftigkeit des Unwetters zeigt sich auch an der Axenstrasse in der Zentralschweiz. Es gab einen Steinschlag. Deshalb ist die Strasse zwischen Flüelen und Sisikon gesperrt. Die Dauer der Straßensperrung ist unbestimmt.
Noch freundlicher war der Start ins Pfingstwochenende: Am Samstag war die Luft etwas zu trocken für Gewitter, sodass die Sturmaktivität auf ein Minimum beschränkt wurde. Laut “Meteonews” sind nur lokale Stürme aufgetreten. In der Nacht zum Sonntag wurde die zuvor trockene Südwestluft befeuchtet. (mg/aib)