Schwingen: Die Römer fordern morgen die Berner und Innerschweizer heraus

Die Römer sind gegenüber Schwarzsee im Vorteil

Nimmt die französische Welle Wicki mit?

Seit Hanspeter Pellet im Jahr 2006 hat kein Schweizer Schwinger ein Heimspiel in Schwarzsee gewonnen. Lario Kramer und Benjamin Gapany könnten diese schwarze Serie morgen beenden.

Gepostet: 15:02 Uhr

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Aktualisiert: 15:36 Uhr

Vor nicht allzu langer Zeit belächelten Deutschschweizer Schwinger die “Lutters” von Welschland. Doch seit dem letzten ESAF vor drei Jahren in Zug haben die Südwestschweizer mit den Freiburgern Lario Kramer (23) und Benjamin Gapany (27) sowie dem Waadtländer Steve Duplan drei Schweizer in ihren Reihen.

Und Kramers Bilanz nährt den Verdacht, dass es in der Westschweiz mittlerweile schwieriger ist, ein Kronenfestival zu gewinnen als in der Innerschweiz. Fakt ist: Im Mai hat sich der Galmiz-Obstgarten an die Spitze des Urner Ecks geschwenkt. In seiner Heimat musste sich Kramer in dieser Saison allerdings ausnahmslos mit Ehrenplätzen begnügen. Der Stoos-Meister von 2018 scheiterte im Duell mit Gapany in Neuchâtel (4.), Wallis (4.) und Waadt (2.).

Vielleicht ist Kramer deshalb dankbar, dass morgen neben den starken Bernern auch die zuletzt angeschlagenen Innerschweizer am Bergklassiker am Schwarzsee in Freiburg teilnehmen werden. Aber Achtung: Im Gegensatz zur desaströsen Leistung vom vergangenen Sonntag auf dem Stoos kehrt Teamchef Joel Wicki in den ISV-Kader zurück. Der Luzerner erlitt letzte Woche bei der Arbeit mit einer Trennscheibe eine Schnittwunde an der Hand. „Die Wunde ist gut verheilt, aber es ist klar, dass Joel mit einem guten Trainingspensum nach Schwarzsee reist“, sagte Wicki-Trainer Dani Hüsler.

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