Seit April im Koma: Gericht will Archie, 12, tot sehen – Mutter wehrt sich mit Video

Veröffentlicht am 26. Juli 2022, 23:25 Uhr

Seit April im Koma: Gericht will Archie, 12, tot sehen – Mutter wehrt sich mit Video

Die neuen Aufnahmen sollen zeigen, dass Archie noch selbstständig atmen kann. Am Montag hatte das Gericht eine Berufung gegen die Entscheidung, lebenserhaltende Maßnahmen zu beenden, abgewiesen.

Ein am Dienstag veröffentlichtes Video soll Archies Gehirnaktivität zeigen.

20 min/Nachrichtenschalter

  • Britische Gerichte haben entschieden, dass der 12-jährige Archie von der Lebenserhaltung genommen werden sollte.

  • Mama kämpft mit Video: Es soll beweisen, dass Archie noch selbstständig atmen kann.

  • Archie Battersbee liegt im Koma, seit er im April bei einem häuslichen Unfall schwere Hirnverletzungen erlitt.

Archie Battersbees Mutter veröffentlichte am Dienstag ein Video, das ihrer Meinung nach „neue“ Beweise dafür liefert, dass der 12-Jährige immer noch alleine atmen kann. Das berichtet die britische „Daily Mail“. Das Video wurde veröffentlicht, nachdem die Richter des Berufungsgerichts entschieden hatten, dass die Lebenserhaltung eingestellt und der Junge vom Beatmungsgerät genommen werden sollte.

Die Ärzte sagen, dass Archie nicht wieder aufwachen wird

Archies Mutter Hollie Dance besteht jedoch weiterhin darauf, dass ihr Sohn ohne Beatmungsgerät atmen kann. Das veröffentlichte Video zeigt einen Monitor in einer Notaufnahme, der Archies Atemfrequenz zeigt, die von einem Beatmungsgerät fixiert wird. „Ein Kind, das mir die Hand schütteln kann, kann nicht hirntot sein“, sagt er. Die Ärzte, die ihn im Londoner Krankenhaus behandeln, betonen jedoch, dass Archie hirntot ist und nicht aufwachen kann.

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„Ein Junge, der mir die Hand schütteln kann, kann nicht hirntot sein“, sagt Archies Mutter Hollie.

Screenshot/Privat

Archie liegt seit einem Unfall im April im Koma.

Screenshot/Privat

Seine Familie wacht über sein Bett.

Facebook/poledanceuk

Der Vater erlitt auf dem Weg zum Gericht einen „Herzinfarkt“.

Laut “Daily Mail” hat die Familie nach der Entscheidung des Berufungsgerichts bis Mittwoch als letztes Mittel Zeit, sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu wenden. Erst vor wenigen Tagen soll Archies Vater auf dem Weg zum Gericht einen „Herzinfarkt“ erlitten haben, war aber am Dienstag in einem stabilen Zustand.

Archie hatte im April bei einem häuslichen Unfall schwere Hirnverletzungen erlitten, möglicherweise bei einer Internet-Wage. Er wurde am 9. April bewusstlos mit einem Band um den Hals zu Hause aufgefunden und liegt seitdem im Koma.

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