Gepostet am 19. Juni 2022, 5:43 Uhr
Die unveröffentlichte Studie „Digitale Schweiz 2022“ will zeigen, dass eine Gruppe von Menschen durch die Digitalisierung marginalisiert wird. Die Pandemie hat es deutlich gemacht.
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Die Pandemie hat deutlich gemacht, dass eine Gruppe von Menschen durch die Digitalisierung zunehmend das Schiff verliert. (Symbolfoto)
IMAGO / Westend61
Die Kontaktverfolgung wurde über eine App aufgezeichnet, ein Hindernis für Menschen ohne Smartphone. (Symbolfoto)
Raphael Moser / Tamedia AG
Viele haben auch Angst vor Cyberkriminalität und totaler Überwachung. (Symbolfoto)
20 Minuten / Simon Glauser
Der Digitalisierungsschub seit Beginn der Pandemie treibt die Spaltung der Gesellschaft voran, schreibt die «Sonntagszeitung», basierend auf der unveröffentlichten Studie «Digitale Schweiz 2022» der Fachhochschule Nordwestschweiz, des Marktforschungsinstituts GFS Zürich und der Bank . WIR.
Erstmals hat eine Studie untersucht, wie die Bevölkerung seit der Pandemie mit digitalen Technologien umgegangen ist. Im ersten Quartal dieses Jahres wurden 1000 Erwachsene in der Deutsch- und Westschweiz befragt.
Einkommensstarke Gruppen mit hohem Bildungsniveau sollten viele Vorteile in der digitalen Technik haben und deren Nachteile generell tiefergehend bewerten. Personen, die weniger als 4000 Franken im Monat verdienen oder den tiefsten Bildungsstand haben, interessieren sich am wenigsten für digitale Technologien. Aber diese Gruppe hat mehr Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren.
Eine dritte Angst vor Cyberkriminalität und digitaler Überwachung
Ein Drittel der Befragten soll Angst vor Cyberkriminalität und Überwachung durch digitale Technologien haben.
Homeoffice-Anwendungen, Online-Shopping und Tracking, die durch die Pandemie in das Leben vieler Menschen Einzug gehalten haben, verdeutlichen, dass die Digitalisierung voranschreitet. Das mache vielen Menschen Angst, sagt der Studioleiter. Die Forschungsgruppe fordert eine Debatte über Rolle und Rolle des Staates bei der Förderung von Technikkompetenzen.
(sys)