Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gehen die ukrainischen Streitkräfte im Osten und Süden in die Offensive.
“Jetzt werden entlang der gesamten Frontlinie aktive Militäraktionen durchgeführt: im Süden, in der (nordöstlichen) Region Charkiw, im (östlichen) Donbass”, sagte der ukrainische Präsident in seiner Nachtrede
Ganz anderes hört man von russischer Seite: Das Verteidigungsministerium erklärte hingegen, russische Truppen hätten die ukrainischen Streitkräfte zurückgedrängt.
Militärexperte Karner zur Gegenoffensive: Die Ukraine scheint im Süden überlegen zu sein
Atominspektoren auf dem Weg von Kiew zum Atomkraftwerk
Während die Frontlinie in die Offensive geht, machen sich Berichten zufolge Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) auf den Weg zum von Russland kontrollierten Kernkraftwerk Saporischschja in der Ukraine. Ein Konvoi von IAEO-Autos verließ Kiew am frühen Mittwochmorgen in Richtung des Kernkraftwerks Zaporizhia im Südosten der Ukraine, berichtete ein Reuters-Zeuge vor Ort. Wann die Generalüberholung von Europas größtem Atomkraftwerk stattfinden wird, ist unklar.
Das Atomkraftwerk ist zu einem der Brennpunkte des Konflikts in der Ukraine geworden. Russland und die Ukraine beschuldigen sich gegenseitig für wiederholte Bombenanschläge auf die Anlage in den letzten Wochen.