Die Trainer des FC Bayern werden am Samstag geklickt haben. Transfertor Sadio Mané erzielte beim 3:1-Sieg gegen Benin alle Tore seiner Mannschaft und baute sein Heldendenkmal weiter.
Der Liverpooler sorgte fast allein für den Starterfolg Senegals in der Qualifikation zum Afrika-Cup. Die Teranga Lions gewannen die letzte Ausgabe des kontinentalen Wettbewerbs am 6. Februar dieses Jahres in Kamerun. Im Finale unterlag Ägypten nach einem 0:0-Unentschieden in der regulären Spielzeit im Elfmeterschießen. Der Schütze, der die Entscheidung traf, war damals Sadio Mane.
In den letzten vier Monaten hat der Offensivspieler offensichtlich nichts von der Frische des Punktes eingebüßt. Am Samstag brachte der 30-Jährige seine Mannen in der 12. Minute mit einem verwandelten Elfmeter in Führung, bevor er zehn Minuten später auf 2:0 traf. Auch dies war eine wohlverdiente Pause.
Nach dem Seitenwechsel machte sich Benin das Leben schwerer als nötig. Mittelfeldspieler Sessi D’Almeida wurde kurz nach der zweiten Halbzeit nach einem Vollstopp die Rote Karte gezeigt. Sadio Mane erhielt die Chance, die Dinge zu ändern. Den Ehrentreffer von Benin in der 88. Minute verfehlte Junior Olaitan.
Mane wurde nach seinem Hattrick Senegals bester Torschütze. Mit 32 Toren ließ er andere Nationalhelden wie Henri Camara (29) und El Hadji Diouf (24) hinter sich. Mit 90 Pflichtspielen bleiben Mané nur noch zehn Tage, um Camara in den meisten Spielen der Nationalmannschaft zu schlagen.