Metamorphose der Sinnlichkeit, künstlerischer Schleier von Sehnsüchten und echten Begierden. So beschreiben Kunstkritiker und Wegbegleiter die Werke des 2020 verstorbenen Malers Sepp Laubner. „Ich wollte schon immer Fotos machen, die überraschen, denen man ansieht, dass Bilder Kraft, Dynamik und Seele haben“, sagt Sepp Laubner .
Voller Leidenschaft, gesellig und bescheiden zugleich wird Sepp Laubner in Erinnerung bleiben. So präsentiert es sich in der Geburtstagsausstellung auf Schloss Schlaining. Eines der abstrakten Gemälde hängt zwischen den Werken anderer Künstler. Sepp Laubner steht wie kein anderer im Burgenland für abstrakte Malerei.
Fotografische Serie mit 5 Bildern
Er ist bereits in der Schule bekannt
In seiner Heimatstadt Eisenstadt erinnerte sich ein Schulkamerad an Sepp Laubners erste Gehversuche als Maler. „Er ist drei, vier Jahre vor mir aufs Gymnasium gegangen und war damals schon als sehr guter Karikaturist bekannt oder berühmt“, sagt Eva Hillinger. Auch Schauspieler Rudolf Buzolich besuchte mit Sepp Laubner das Institut Eisenstadt.
In einer Vernissage erinnerten sie an den Kunstlehrer. Laubner sagte, er habe einmal alles ausgezogen und am Ende der Stunde gesehen, dass Laubner gerade in die Hose gezogen habe, sagte Laubner im Nachhinein. Während seines Studiums in Wien lernte ihn die ehemalige Kulturdirektorin des ORF Burgenland Eva Hillinger kennen – er haderte damals sehr mit seiner künstlerischen Ausdrucksweise.
„100 Objekte“ mit Sepp Laubner
Verbunden mit dem Burgenland
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„100 Objekte – 100 Geschichten“, 4.7.2022, ORF 2 Burgenland
Eva Hillinger erlebte auch die Initiative von Sepp Laubner, im Burgenland einen Raum für kreative junge Menschen zu schaffen. Nach einem gescheiterten Versuch gründete Sepp Laubner 1976 zusammen mit dem Töpfer Robert Schneider die Cselley Mill. „Wenn ich dem Burgenland nicht so verbunden gewesen wäre, hätte ich das Zeug zu einer international anerkannten Künstlerin gehabt, davon bin ich überzeugt“, sagt Hillinger.
Laubner habe einmal gesagt, er sei im Burgenland weltberühmt und sehr zufrieden mit dem, was er erreicht habe, sagte Laubner. Das Zentrum des Geschehens vereinte Sepp Laubner noch weiter im Burgenland. Das Bild der Geburtstagsausstellung auf Schloss Schlaining ist auch eine Liebeserklärung an das Burgenland.