Severodonetsk kämpfte immer noch hart

Die EU-Staatschefs Scholz, Macron, Draghi und Iohannis setzen sich für einen sofortigen Beitrittsstatus der Ukraine ein. Sewerodonezk kämpft derweil weiter erbittert.

  • Bundeskanzler Olaf Scholz und der französische Präsident Emmanuel Macron haben gefordert, der Ukraine den Status eines EU-Beitrittskandidaten zu verleihen. Die EU-Kommission will an diesem Freitag eine Empfehlung zu dem Thema vorlegen.

  • Ganz stillgelegt werden kann die Pipeline Nord Stream 1 offenbar nicht: Russlands Botschafter bei der EU teilte dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg mit, dass die Leitung aufgrund von Turbinenreparaturproblemen in Kanada komplett stillgelegt werden könnte. “Ich denke, es wäre eine Katastrophe für Deutschland”, sagte er laut der russischen Zeitung “Kommersant”.
  • In der Ostukraine liefern sich ukrainische und russische Truppen in den Regionen Luhansk und Donezk weiterhin erbitterte Kämpfe. In Richtung der Stadt Bachmut gebe es russische Angriffe, “um die taktische Lage zu verbessern”, teilte der ukrainische Generalstab auf Facebook mit. Die Städte Wessele, Soledar, Berestowe und Vowchojarivka standen unter Artilleriefeuer.
  • Ukrainischen Quellen zufolge gibt es in Sewerodonezk immer noch Tausende Zivilisten. „Von den 100.000 Einwohnern sind noch etwa 10.000 dort, die Opfer nicht mitgezählt“, sagte der Untergouverneur von Luhansk Donbass, Serhiy Hajday. Die ukrainische Armee “bremst den Feind so gut sie kann”. Sie „fahren mit der Zerstörung von Sewerodonezk fort“.

    >> Wie können Sie der Ukraine helfen?

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *