Sevierodonetsk genommen, aber große russische Verluste

Laut dem Lagebericht des ukrainischen Generalstabs vom Donnerstag griffen russische Truppen Siewjerodonezk massenhaft an. Wie viele Stadtteile der Altstadt noch von Ukrainern bewohnt werden, ist unklar. Die Russen hatten bereits am Mittwoch die Innenstadt eingenommen. Die Kämpfe in den Vorstädten Bobrowe und Ustyniwka hätten den russischen Truppen trotz der Unterstützung der Granatwerfer keinen Erfolg beschert, heißt es nun. Andererseits räumte die ukrainische Armee ein, dass die russische Offensive in Komyshuvakha zumindest “teilweise erfolgreich” war. Die städtische Siedlung liegt südlich von Lysychansk.

Luft- und Raketenangriffe

Auch andere Regionen meldeten am Donnerstagabend und -morgen Luftangriffe und Raketen. „Vier feindliche Marschflugkörper wurden abgefeuert. Sie wurden vom Schwarzen Meer aus abgeschossen“, sagte der Leiter der Militärverwaltung in Lemberg in der Westukraine, Maxym Kosytzky, auf seinem Telegram-Kanal.

Infolgedessen richtete sich der nächtliche Raketenangriff auf Eisenbahnobjekte in den Bezirken Stryi und Sambir. Auch in der Hafenstadt Odessa waren am Morgen Explosionen zu hören. Obwohl Kosytzkyj von fünf Verletzten sprach, machten die Behörden bisher keine Angaben zu den Anschlägen in Odessa.

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