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Kurzstreckenrennen in Quebec enden mit Schweizer Erfolg. Auch Gesamtführende Alessandra Keller stand auf dem Podium.
Aus Schweizer Sicht ist das Mountainbike-Wochenende im kanadischen Mont-Sainte-Anne optimal gestartet. Während Jolanda Neff das Shorttrack-Rennen der Damen gewann, setzte sich bei den Herren ihr Landsmann Filippo Colombo durch. Auch Alessandra Keller stand als Dritte auf dem Podest.
Für Neff war es der 4. Shorttrack-Sieg. Nach den letzten beiden 5. Plätzen scheint der Ostschweizer wieder in Topform zu sein. Neff hat einmal mehr ihren Status als Favoritin für den Sonntags-Langlauf unterstrichen – hier feierte die Olympiasiegerin bereits 3 Weltcupsiege und Silber bei der Weltmeisterschaft auf der olympischen Distanz.
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Die Langlaufrennen von Mont-Sainte-Anne können Sie am Sonntag live auf SRF verfolgen:
- 18.15 Uhr, SRF-Informationen: Frauen
- 20.45 Uhr, SRF Zwei: Männer
Sie und Keller waren immer an der Spitze des Quebec Short Course und drückten dem Rennen ihren Stempel auf. Als Vierter in der letzten Runde gestartet, setzte sich Neff nach einem langen Schlussspurt schließlich durch. Für Keller, die hinter Gwendalyn Gibson (USA) erneut Dritte wurde, bedeutet das Podium, dass sie ihre Führung im Shorttrack-Gesamtklassement weiter ausbaut. Steffi Häberlin belegte einen attraktiven 15. Platz.
Colombo schlägt zum zweiten Mal zu – Schurter muss ihn krachen lassen
Ein paar Stunden später tat Colombo Neff dasselbe. Das Tessin feierte seinen zweiten Sieg im Shorttrack-Weltcup. Colombo gewann ein knappes Rennen, indem er in der letzten Runde auf einem langen grasbewachsenen Anstieg aufgab. Er setzte sich gegen den Mexikaner José Gerado Ulloa und den Dänen Sebastian Carstensen Fini durch.
„Ich habe das Rennen kontrolliert und in der vorletzten Runde gemerkt, dass ich gute Beine habe, um bis zum Schluss angreifen zu können“, sagte Colombo. In der Kurzbahn-Gesamtwertung liegt der 24-Jährige noch 62 Punkte hinter Alan Hatherly (RSA), der Fünfter wurde.
Thomas Litscher verpasste als Zwölfter knapp die Top 10. Nach wenigen Runden musste sich Nino Schurter von der Spitzengruppe lösen. Die Rippen- und Schulterverletzungen, die er sich vor einer Woche bei Snowshoe zugezogen hat, dürften den Bündner weiter beschäftigen. Er landete außerhalb der Top 30.