Show im Hallenstadion: “Keine Show für Täter” – Petition wegen Auftritt von Luke Mockridge gestartet.

Gepostet am 24. Mai 2022, 13:28 Uhr

Der Auftritt des Komikers Luke Mockridge im Hallenstadion rief Widerstand hervor. Mit einer Anfrage möchten Sie die Show blockieren.

von

Monira Djurdjević

Shila Ochsner

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Comedian Luke Mockridge hat sich nach Vergewaltigungsvorwürfen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Screenshot von Instagram / therallukemockridge

Jetzt zurück auf die Bühne.

Getty Images

Das schafft Widerstand. “Keine Show für die Aggressoren”, behauptet zum Beispiel die feministische Streikgruppe Zürich.

Screenshot von Instagram/feministischestreik_zh

Comedian Luke Mockridge soll am Sonntag im Hallenstadion auftreten. Das provoziert Ressentiments. Die feministische Streikgruppe Zürich forderte kürzlich einen Stopp der Aktion. Inzwischen wurde auch die Petition „Nichterscheinen für Täter“ gestartet. Auch für Sonntag ist eine Kundgebung vor dem Hallenstadion geplant.

“Aufgrund solcher Geschichten werden Vorfälle sexueller Gewalt selten gemeldet. Überlebenden wird nicht geglaubt und die Täter kommen meist unverletzt davon”, heißt es auf der Website. Die Petition fordert die Organisatoren auf, Stellung zu beziehen und die Show abzusagen. „Räume sind dafür verantwortlich, wer eine Bühne gibt“, sagt er. Bis Dienstag hatten mehr als 400 Menschen die Petition unterzeichnet.

Dem Hallenstadion war die Anfrage bisher nicht bekannt. Der Auftritt von Luke Mockridge ist nach wie vor geplant, wie auf Anfrage mitgeteilt wird. „Wir verurteilen jede Form von Gewalt. Herr Mockridge ist ein freier deutscher Staatsbürger, gegen den unseres Wissens nach keine Anklage erhoben wird“, sagt Vorstandsvorsitzender Philipp Musshafen.

Veranstalter Thomas Dürr von der Act Entertainment AG sieht das genauso: „Zum Glück leben wir in der Schweiz und in Deutschland in einem Rechtsstaat. Als Konzertveranstalter bin ich nicht befugt und habe nicht die Kenntnisse, rechtliche Urteile zu fällen. Ich vertraue den zuständigen Behörden. Ich halte Social-Media-Vorurteile für grundlegend falsch.“

vergangenen Vergewaltigungsvorwürfen

In der Vergangenheit gab es Vergewaltigungsvorwürfe gegen Mockridge. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren gegen ihn jedoch ein. Nach einer Pause kehrt der deutsche Comedian auf die großen Bühnen zurück. In den sozialen Medien wurden zwei Lager eingerichtet.

Unter dem Hashtag „Consequences for Luke“ formiert sich Widerstand gegen Mockridge und seine aktuelle Tour. Eine Nutzerin schrieb: „Leider gibt es eindeutige Hinweise auf sexuelle Gewalt, ein geschlossenes Verfahren bedeutet nicht, dass man unschuldig ist. Wer das unterstützt, ist bewusst ignorant.“

Aber es gibt auch Unterstützung für Mockridge. Ein Benutzer fand die Rückkehr von Mockridge „großartig“. Auch von einem anderen User gibt es positive Worte: „Bravo. Es ist auch richtig. Er will und kehrt zurück in sein Glücksland.“

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