„Verkehrswende umsetzen“ ist das Motto des diesjährigen VCÖ Mobilitätspreises Österreich. „Dass sich viele auf kommunaler Ebene, in Schulen und Unternehmen dafür einsetzen, Mobilität klimafreundlicher und sozial gerechter zu gestalten und den Güterverkehr auf Klimakurs zu bringen, zeigt einmal mehr die Vielzahl der Vorträge“, stellt VCÖ-Experte fest Lina. Mooshammer.
Insgesamt 384 Projekte und Konzepte wurden bei Österreichs größtem Wettbewerb für klimafreundliche Mobilität und nachhaltigen Güterverkehr eingereicht, der in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzministerium und den ÖBB durchgeführt wird. Nach Bewertung in 13 Kategorien durch eine Jury aus 78 Experten werden fünf oder sechs Projekte vorgeschlagen. Bis zum 24. Juli können nominierte Projekte beim Online-Voting der Bevölkerung zusätzliche Punkte erhalten.
Blum fährt Bus und Fahrrad
Unternehmen können viel dafür tun, dass ihre Mitarbeiter klimafreundlich zur Arbeit kommen, wie das Zubehörunternehmen Blum mit seinem Projekt „Wir von Blum fahren Busse und Fahrräder“ beweist. Mit ÖPNV-Arbeitstickets, Arbeitsfahrrädern, Verkostungstickets und Incentives wird nachhaltige Mobilität gefördert. Die Fachjury bewertete das Projekt so gut, dass es für das Online-Voting zum VCÖ-Mobilitätspreis in der Kategorie „Mobilitätsmanagement“ nominiert wurde.
Gemütlicher Verkehr in den Gemeinden des Plan b
Die Mobilitätssituation vor Kitas und Schulen verbessern: Dieses Ziel haben sich die sieben Gemeinden im Plan b Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Lustenau, Schwarzach und Wolfurt gesetzt. Ihr gesamtes Maßnahmenprogramm ist für das Online-Voting in der Kategorie „Kinderfreundliches Verkehrssystem“ nominiert.
Raumplanung in Bregenz
Seit dem 1. Juli verfügt Bregenz nicht nur über die größte Fußgängerzone Vorarlbergs, sondern auch über zahlreiche neue Begegnungszonen. Der ruhige Verkehr in der Landeshauptstadt Vorarlbergs ist für das Online-Voting in der Kategorie „Raumplanung“ nominiert.
Lebenshilfe: Inklusion im ÖPNV
Die Lebenshilfe Vorarlberg setzt ein Großprojekt um, das Menschen mit Behinderung die selbstständige Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ermöglicht. Das Projekt ist in der Kategorie „Socially Inclusive Mobility“ nominiert.
Koblach: bundesweit 30
Auch die Gemeinde Koblach (Bezirk Feldkirch) ist für das Straßen- und Wegekonzept und die Umsetzung einer stadtweiten Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h für den VCÖ-Mobilitätspreis in Österreich nominiert. Hier können Sie für das Projekt abstimmen
Radschnellverbindung nach Kumma/Vorderland
Derzeit verlaufen Radverbindungen zwischen den Regionen Am Kumma und Vorderland auf stark befahrenen Landesstraßen. Dafür wird eine neue 4,6 km lange Radschnellverbindung gebaut. Das Projekt ist in der Kategorie „Aktive Mobilität“ nominiert.
Doppelmayr: Autonome Seilbahnen
Für Autos ist es noch ein weiter Weg, aber nicht für Seilbahnen. Die Auro-Seilbahnen von Doppelmayr sind eigenverantwortlich und wurden für den VCÖ-Mobilitätspreis in der Kategorie „Digitalisierung“ nominiert.