Sind angepasste Omicron-Impfstoffe zu spät?

Diesen Weg?

Im Wettlauf zwischen dem mutierten Coronavirus und dem an die neuesten Untervarianten angepassten Impfstoff fragen sich nun viele Menschen, ob sie ihre Auffrischungsimpfungen abwarten sollen. Die Nationale Impfkommission (NIG) gibt derzeit nur eine generelle Empfehlung für weitere Auffrischimpfungen nach der Grundimmunisierung (drei Impfungen) für bestimmte Personengruppen, wie etwa Risikopersonen ab zwölf Jahren oder Personen ab 65 Jahren . Die vierte Naht sollte frühestens vier Monate, auf jeden Fall aber ab sechs Monaten nach Abschluss der Grundimmunisierung oder nach einer Infektion (bestätigt durch PCR) erfolgen.

„Gemeinsam mit den Ländern gehen wir jetzt gezielt auf Menschen über 65 Jahre ein, um sie von einer Auffrischimpfung zu überzeugen“, sagte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) in einer Aussendung. Die Zulassung einer Impfstoffvariante ist ausdrücklich nicht zu erwarten.“

Laut NIG sind die derzeit verfügbaren Impfstoffe sehr wirksam bei der Verhinderung von Krankenhauseinweisungen, Komplikationen und schweren Erkrankungen.

Keine Empfehlungen

Eine Auffrischungsimpfung wird von der NIG für gesunde, immunkompetente Personen zwischen 12 und 64 Jahren noch nicht generell empfohlen: „Eine Auffrischungsimpfung (4. Impfung) verbessert die Schutzwirkung gegen SARS-CoV-2 nur bei immunkompetenten Personen mit Varianten des Virus derzeit kursiert eine begrenzte und kurzfristige Infektion oder eine milde Form der COVID-19-Erkrankung“, schreibt das Nationale Impfgremium.

Dem persönlichen Wunsch nach einer vierten Impfung steht jedoch nichts im Wege. Dann sollte dies frühestens ab vier Monaten, besser ab sechs Monaten erfolgen.

In Wien kann jeder ab 12 Jahren die vierte Impfung gegen Covid erhalten, sofern die dritte ein halbes Jahr (aber mindestens vier Monate) zurückliegt. So ermöglicht die Stadt den Menschen, individuelle Entscheidungen über Impfungen zu treffen. Aufgrund der hohen Nachfrage wird das Angebot an Impfstoffen deutlich erweitert.

Wie sich das Virus in Zukunft entwickeln wird, ist ungewiss. Im nächsten Winter könnten weitere Untervarianten entstehen, oder das Virus könnte sich unerwartet vom Omikron-Zweig des Stammbaums entfernen.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *