15.06.2022 18:06 (16.06.2022 10:10)
Die Wiener Philharmoniker laden Sie wieder zum Sommernachtskonzert in Schönbrunn ein. © APA/GEORG HOCHMUTH
An Fronleichnam findet das traditionelle Sommerabendkonzert der Wiener Philharmoniker im Park von Schloss Schönbrunn bei freiem Eintritt statt. Besucher können die Gloriettewiese in diesem Jahr nicht mehr nutzen. Wir haben einen Überblick über das Programm 2022.
Am Donnerstag, 16. Juni 2022, dürfen die Wiener Philharmoniker nach zwei Jahren Corona-Pandemie wieder uneingeschränkt Zuschauer zu ihrem traditionellen Sommernachtskonzert begrüßen.
Erstmals leitet der Lette Andris Nelsons im barocken Park von Schloss Schönbrunn das größte Klassik-Outdoor-Event des Jahres, das in diesem Jahr auf die kulturellen Verbundenheiten Europas aufmerksam machen soll. Auch der französische Cellist Gautier Capuçon wird sein Solodebüt geben.
Gloriettewiese für Besucher des Sommernachtskonzerts gesperrt
Das Sommernachtskonzert beginnt um 20.45 Uhr und ist öffentlich zugänglich. Aus Sicherheitsgründen wird das Gloriettewiese-Konzert in diesem Jahr jedoch nicht zu hören sein. Einige Bereiche des Parks werden vorzeitig geschlossen, da die Sicherheit der Gäste für uns oberste Priorität hat.
Besucher sind herzlich eingeladen, das Konzert vom „Großen Parterre“ des Schlossparks (unterer Teil des Schlossparks) aus zu genießen. Der Besucherzugang zum Park ist nur über das Hietzinger oder Meidlinger Tor möglich. Ehrengäste, Gäste und Personen mit eingeschränkter Mobilität betreten den Veranstaltungsort durch das Haupttor und den Haupthof durch das Schloss.
Das Programm des Sommernachtskonzerts 2022
Das diesjährige Sommerkonzert der Wiener Philharmoniker präsentiert den Wunsch nach Frieden, Freiheit und Einheit in Europa mit den schillerndsten musikalischen Farben und präsentiert die reiche musikalische Tradition des Kontinents mit Werken von Beethoven und Rossini bis Enescu, Smetana und Dvořák.
Gautier Capuçon spielt das erste Cellokonzert op.33 seiner Landsfrau Camille Saint-Saëns. Erstmals spielt das Orchester eine Komposition des lettischen zeitgenössischen Komponisten Arturs Maskats und einen Walzer von Mykola Lysenko, einem der einflussreichsten ukrainischen Komponisten des 19. Jahrhunderts. Den traditionellen Abschluss bildet wieder die heimliche Hymne des Sommernachtskonzerts: der Walzer „Wiener Blut“ von Johann Strauss.
Das Programm im Einzelnen:
- Ludwig van Beethoven / Ouvertüre Nr. 3a Leonore, op. 72
- Mykola Lysenko / Auf Wiedersehen. Walzer in c-Moll (Bearbeitung: Olexii Bazhenov)
- Arturs Maskats / Tango für Sinfonieorchester
- Camille Saint-Saëns / Cellokonzert Nr. 1 in a-Moll, op. 33
- Gioacchino Rossini / Ouvertüre zu The Elster Thief
- George Enescu / Rumänische Rhapsodie Nr. 1 in A-Dur, op. 1.11
- Bedřich Smetana / Ouvertüre zu Die verkaufte Braut
- Antonin Dvořák / Slawischer Tanz in My Moll, op. 72/2
Programmänderungen vorbehalten. Weitere Informationen finden Sie im Internet