Sommersaison – Optimismus unter Tourismusfachleuten

Tourismus

Eine “hervorragende Pfingstberatungs- und Buchungslage” in den Urlaubsregionen mache Tourismusfachleute zuversichtlich für die Sommersaison 2022. hieß es am Montag auf einer Pressekonferenz.

30.05.2022 13.00 Uhr

Online seit gestern, 13 Uhr

Auf den Rekordsommer 2019 mit 5,4 Millionen Übernachtungen würden fünf Millionen Übernachtungen folgen. Die Niederlande gelten als neuer Zielmarkt; der Markteintritt erfolgte laut Achleitner im April.

Die meisten Urlaubsgäste in Oberösterreich kommen weiterhin aus Österreich. Neben Deutschland und Tschechien gebe es auch in den Niederlanden „wachsendes Potenzial“, sagte Oberösterreichs Tourismusdirektor Andreas Winkelhofer.

„Terran ist der neue Veganer“

Nachdem sich mit der Pandemie das Verhalten des internationalen Reiseverkehrs geändert hat – „Terran ist der neue Veganer“, wie es Achleitner ausdrückte – wird die nationale Tourismusstrategie zur „Stärkung lokaler Märkte“ weitergeführt. Bis 2025 wird sich die Zahl der Übernachtungen niederländischer Gäste auf 280.000 verdoppeln. 2019 übernachteten insgesamt 2,6 Millionen ausländische Touristen in Oberösterreich.

Generell äußerte sich die Pressekonferenz “optimistisch” über die Reservierungssituation für den Sommer. „Sobald Klarheit über die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem CoV besteht, wird kompensiert“, sagte der Staatsrat. Inflation und Personalmangel sehe er nicht als Bremse in den Sommerferien.

2.800 offene Stellen

Die Personalsituation ist „wie in allen anderen Bereichen“ der Hotellerie und Gastronomie in Österreich angespannt. Nun geht es darum, die 2.800 offenen Stellen und die 2.200 Jobsuchenden im Tourismus in Oberösterreich zu sammeln. Aufgrund der Wettbewerbssituation rechnet Achleitner nicht mit deutlich steigenden Preisen.

In Oberösterreich wollen wir vor allem mit der Kombination „Natur erleben, Kultur entdecken und Kulinarik genießen“ punkten, wie die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Steyr und der Nationalparkregion, Eva Pötzl, und ihre Kollegin von Wolfgangsee. Tourismus, sagte Thomas Herrmann.

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