Spektakuläre Rettung: Wegen Sturm – 3 Kletterer übernachten am Weisshorn

Die Besteigung des Matterhorns wird derzeit nicht empfohlen, aber Kletterer versuchen weiterhin den gefährlichen Aufstieg. Wie die Air Zermatt am Dienstag in einer Medienmitteilung schreibt, befinden sie sich teilweise in prekären Situationen. Laut Mitteilung musste ein Bergsteiger in Frankreich vor dem Gesicht gerettet werden, nachdem er bei einem Felssprung gestürzt und sich an der Schulter verletzt hatte. Zuvor mussten Spezialisten auf den Berg geschickt werden, um weitere Steinschläge zu verhindern.

Air Zermatt gelang am Weisshorn eine schwierige Rettung. Drei Kletterer wurden auf dem Weg zum Weisshorn von einem Sturm erfasst und blieben am Berg hängen. Sie setzten einen Notruf ab. Aufgrund des schlechten Wetters war es jedoch unmöglich, die Seilschaft am Abend zu evakuieren. Die drei Bergsteiger mussten die Nacht auf dem Berg verbringen. Am Morgen nutzte der Pilot eine kurze Nebelpause und die Rettung war erfolgreich.

Weitere Einsätze der Air Zermatt in den letzten Tagen waren ein Löscheinsatz im Zwischenbergental, ein Sturmeinsatz im Lötschental und eine Rettung nach einem Spaltensturz im Breithorn. Der Kletterer ohne Seil war rund 25 Meter in eine Gletscherspalte neben der Hauptroute gestürzt. Verletzt musste er mit dem Helikopter ins Inselspital Bern transportiert werden.

Insgesamt waren die Teams der Air Zermatt in den vergangenen acht Tagen mehr als 70 Mal mit dem Helikopter und mehr als 20 Mal mit der Ambulanz im Einsatz.

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