SPÖ-Muchitsch: „Es sieht so aus, als hätte Minister Kocher keinen einzigen Langzeit-Shutdown gehört!“


Arbeitslosengeld und Notstandsgeld sollten sofort erhöht werden!

Wien (OTS / SK) – „Konkret müssen Langzeitarbeitslose mit weniger als 900 Euro im Monat zum Monatsende auskommen. Seit dem Amtsantritt von Arbeitsminister Kocher hat sich das Arbeitslosengeld um mehr als 10 % abgewertet. Der Ministerin ist die schwierige Situation der Arbeitslosen und der Arbeitslosenhilfeempfänger offensichtlich nicht bewusst!“, sagte SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch. „Denn er denkt weiter wie ein Wirtschaftsforscher und denkt jetzt laut darüber nach, dass vielleicht eine Aufstockung des Arbeitslosengeldes und der Nothilfe in Betracht gezogen werden sollte. Herr Kocher, Sie sind kein Wirtschaftsforscher mehr, Sie sind Arbeitsminister! Seit September 2021 führen sie ihren Dialog zur Reform der Arbeitslosenunterstützung. Anscheinend haben Sie noch kein einziges Mal davon gehört, dass die Menschen jeden Monat verarmen, weil die Inflation das Wenige auffrisst, das sie haben. Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld sollten sofort erhöht werden! Denn wenn ich darüber nachdenke, hat dies noch niemandem eine Verzögerung gebracht! ”****

„Während sie den Anstieg des Arbeitslosengeldes noch bremst, hat sie bereits eine drohende wirtschaftliche Rezession für schuldig befunden. In der Krone wirft sie den Menschen Sparangst vor. Ein Drittel der Bevölkerung in Österreich darf bereits jetzt nicht mehr täglich konsumieren. Sie müssen das Ersparte aufbrauchen oder sich Geld leihen, um einkaufen zu gehen. Von Sparen ist keine Rede, wenn man nicht weiß, wie man bis Ende des Monats rauskommt!“, erklärt der SPÖ-Sozialsprecher. „Und Kocher warnt, dass man nicht mit Angst spart! Damit verkennt man nicht nur die wirtschaftliche Realität, sondern auch die Lebenswirklichkeit der Menschen. Herr Minister, tun Sie etwas!“

„Es scheint, dass sogar der Wirtschaftsforscher des Arbeitsministers verloren gegangen ist. Arbeitsminister Kocher äußerte sich im Profil-Interview auch zur Energiesicherheit Österreichs und rief Haushalte auf, die nur wenig Energie sparen, Thermostate besser einstellen müssten, damit alles ohne Komforteinbußen funktioniere. Allerdings entfallen nur etwa 20 Prozent des Gasverbrauchs auf die Haushalte. Der viel größere Bereich, um den sich die Regierung jetzt kümmern sollte, ist die Industrie! Viele Produktionsprozesse, von Stahl über Papier bis hin zu Milch, benötigen Gas. Insgesamt macht die Produktion mehr als 40 % des gesamten Gasverbrauchs in Österreich aus. Hunderttausende Arbeitsplätze hängen von dieser Produktion ab! Kommt kein Benzin mehr für die österreichische Wirtschaft, droht Massenarbeitslosigkeit. Bis zu einer halben Million Jobs wären gefährdet. Herr Kocher, jetzt müssen Sie alles tun, um ein solches Szenario zu vermeiden und aufhören, so zu kommentieren, als wären Sie nicht verantwortlich!“ (Fi) ar

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