St. Pöltner Schlagerstar Lolita: Mit “Seemann” zu Weltruhm

Erstellt am 10. Juli 2022 | 04:09

Lesezeit: 2 Minuten

Edith Zuser, besser bekannt als „Lolita“.

Foto: Kulturamt St. Pölten / Stadtmuseum

Die Schlagersängerin Lolita (mit Geburtsname Edith Zuser) aus St. Pölten-Spratzern war ein Favorit der 1960er Jahre und stürmte sogar die amerikanischen und japanischen Charts. In Lilienfeld eröffnete er das Hotel Lolita, das bis 1980 bestand und 2020 abgerissen wurde.

Edith Zuser wurde am 17.01.1931 in Spratzern in St. Pölten. Als verheiratete Frau hieß sie Einzinger, war Lehrerin und vom Kindergarten abhängig.

Richtig berühmt wurde sie in den 60er Jahren mit ihrem Künstlernamen „Lolita“. Mit „Seemann“ gelang ihr ihr größter Erfolg, mit dem Lolita sogar die amerikanischen und japanischen Charts stürmte.

Edith Zuser lernte das Singen von ihrer Mutter, die auch einen wunderschönen Mezzosopran hatte. 1954 sorgte sie erstmals mit einem im Dom von St. Pölten. Zwei Jahre später bekam Zuser eine Stelle als Backgroundsänger in Wien, 1957 gelang ihm mit „Weißer Holunder“ endgültig der Durchbruch.

Er erhielt einen Plattenvertrag und landete 1957 mit „Derweiße Mond in Maratonga“ auf Platz zwei der deutschen Hitparade. Erst 1958 erhielt sie den Künstlernamen „Lolita“. Als solcher erzielte er mit „Seemann, dein Heimat ist das Meer“ seinen größten Erfolg in den Charts.

In späteren Jahren widmete sich Lolita der Volksmusik und trat auch im Fernsehen auf. Lolita starb 2010 in Großgmain bei Salzburg. Im Laufe ihrer Karriere verkaufte sie 20 Millionen Tonträger.

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