Veröffentlicht am 26. Juli 2022, 16:42 Uhr
Stadt Bern: “Diese Unsitte, Schiffe zu zerbrechen und liegen zu lassen, ist Wahnsinn”
Nach dem Aareböötle verlassen viele einfach ihr Schiff. Die Berner Behörden setzen deshalb Personal ein, um die Menschen zu sensibilisieren.
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Nicht alle Aaresegler entsorgen ihre Boote gewissenhaft.
20min/Anna Bila
Ab kommendem Wochenende setzt die Stadt Bern Personal zur Sensibilisierung ein.
20min/Anna Bila
Deshalb will die Stadt Bern ab kommendem Wochenende versuchsweise Personal einsetzen, um das Bewusstsein dafür zu schärfen, wo und was entsorgt werden soll.
20min/Anna Bila
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Auf der Ausstiegsschwelle sammelt sich Abfall an.
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Bootsfahrer auf der Aar lassen ihre Boote nach dem Aussteigen einfach stehen.
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Ab kommendem Wochenende setzt die Stadt Bern Personal zur Sensibilisierung ein.
In der Stadt Bern lassen immer mehr Aareboot-Fans ihr Schlauchboot einfach liegen, nachdem sie es aus dem Wasser genommen haben. «Ich habe schon einige Sommer erlebt», sagt Berner Stadtstrassenmeister Andreas Niklaus gegenüber dem Regionalmagazin SRF. „Aber dieses Jahr ist extrem. Diese schlechte Angewohnheit, Boote zu ruinieren und sie einfach liegen zu lassen, das ist verrückt.“ An der offiziellen Austrittsstelle der Schwelle wollen die Behörden daher ab dem kommenden Wochenende mit Testpersonal sensibilisieren, wo und was entfernt werden soll.
Zwar stehen bereits mehrere 800-Liter-Container an der Schwelle. Allerdings landet dort viel Müll, nicht nur ausrangierte Schlauchboote, sagt Niklaus: „Wenn auch nur zwei oder drei Boote nicht sorgfältig gefaltet und in der Tonne entsorgt werden, füllen sie sich.“ Der Müll kann den Müll nicht entsorgen, weil die großen Lastwagen am Wochenende keinen Führerschein haben. Außerdem muss genügend Platz vorhanden sein, um die Schwelle zu verlassen, sodass zusätzliche Container nicht möglich sind.
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