Star of Fortnite bald? Özil plant eine neue Abseitsposition
18.06.2022, 12:44 Uhr
Mesut Özil hat seit März, als er von Fenerbahce Istanbul gesperrt wurde, keinen Fußball mehr gespielt. Er wolle seinen Vertrag trotzdem erfüllen, beteuert der Ex-Nationalspieler. Doch laut seinem Berater hat der 33-Jährige noch einen weiteren Karriereplan.
Ex-Weltmeister Mesut Özil könnte nach dem Ende seiner Fußballkarriere eine neue Karriere als E-Sportler starten. „Er wird sich mehr dem E-Sport widmen, selbst spielen und vielleicht ein E-Sportler werden“, sagte Özil-Berater Erkut Sögüt dem englischen Telegraph. Der 33-Jährige sei “sehr gut in Fortnite und ich wäre nicht überrascht, wenn er antreten würde”, sagte Sögüt.
Der ehemalige deutsche Nationalspieler hat ein Team: M10 Sports. “Und es hat Spieler. Es hat eine Spielerschmiede in Deutschland”, fügte Sögüt hinzu. E-Sport, der sportliche Wettkampf mit Computerspielen, ist mittlerweile ein globaler Millionenmarkt.
Özil wechselte im Januar 2021 zum türkischen Giganten Fenerbahçe Istanbul, nachdem sein Vertrag beim FC Arsenal vorzeitig beendet worden war. Doch auch bei Fenerbahçe steht der Mittelfeldspieler vor dem Aus. Er wurde im März aus dem Kader geworfen – auch Neutrainer Jorge Jesus stellte Anfang des Monats klar, dass Özil weiterhin gesperrt bleibt. Im November vergangenen Jahres klagte Klubpräsident Ali Koc, Özil solle sich endlich auf seinen Job konzentrieren.
Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft noch bis zum 30. Juni 2024. Özil will ihn erfüllen und bleiben. „Ich wiederhole: Ich werde meine Karriere bei keinem anderen Team als Fenerbahçe beenden. Solange mein Vertrag läuft, ist mein einziges Ziel, mit dem Trikot zu schwitzen. Diese Entscheidung ist ganz klar und endgültig“, schrieb er Anfang Juni Soziale Netzwerke.
Allerdings wird über einen Wechsel in die USA spekuliert. Sögüt bekräftigte jedoch, dass Özil in Istanbul bleiben wolle. “Ich glaube nicht, dass er für einen anderen Verein spielen wird. Ich kann es mir nicht vorstellen: Es wird Fenerbahçe sein und das war’s.”