Aus . – 23.07.2022 12:46 (23.07.2022 17:42)
ÖAMTC: Staus auf dem Weg nach Süden. ©APA/LIEBL DANIEL / ZEITUNGSFOTO.AT
Am Samstagmorgen kam es zu großen Verzögerungen, zunächst nur an den Grenzen zwischen Slowenien und Kroatien und auf der Umgehungsstraße um Zagreb. Ein Zeitverlust von rund zwei Stunden musste laut ÖAMTC in Kauf genommen werden.
“Der Verkehr war morgens ziemlich ruhig. Offenbar waren nachts schon viele Leute unterwegs. Es kommt jetzt langsam zum Erliegen und es kommt noch einiges”, berichtete der Stauberater am Samstagmorgen dem ÖAMTC, Herbert Thaler.
Staus im Touristenverkehr in Richtung Süden am Samstag
In den Morgenstunden blieben die Straßen in Österreich weitgehend von Staus verschont. Auf der Tauernautobahn (A10) musste gegen 5.30 Uhr morgens vor dem Ofenautunnel die Sperrung verhängt werden, die zwei Stunden später wieder aufgehoben wurde. Am frühen Morgen gab es zunächst nur größere Verzögerungen an den Grenzen zwischen Slowenien und Kroatien.
Ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen im Kroislerwandtunnel (A10) hat kurz nach 8:00 Uhr den ersten langen Stau in Österreich verursacht, mehr als zehn Kilometer und eine Wartezeit von bis zu 2 Stunden.
Die A11 musste für mehr als eine Stunde gesperrt werden
Ähnlich war die Situation vor dem Karawankentunnel. Wegen eines technischen Problems musste die A11 für mehr als eine Stunde gesperrt werden. Auch hier verzeichnete die Mobilitätsinformation des ÖAMTC eine Staulänge von mehr als zehn Kilometern.
In Tirol mussten sich Autofahrer auf der Brennerautobahn (A13) zwischen Patsch und Schönberg sowie auf Abschnitten der Fernpassstraße (B179) zwischen Biberwier und Nassereith gedulden.
Bis etwa 15 Uhr ist keine Entspannung zu erwarten
Der Verein rechnet erst gegen 15 Uhr mit einer Entspannung der Lage. „Aus dem Raum München kommt noch einiges. Nördlich von München hingegen ist der Verkehrsfluss recht ruhig“, berichtet ADAC-Flugbeobachter Robert Sandler.