Steirischer Landtag: Erste Sitzung von Landeshauptmann Drexler

Für den neuen Landeshauptmann der Steiermark Christoph Drexler (ÖVP) begann laut seiner Antrittsrede am Montag die „neue Sektion“ ohne Schonfrist: Drexler musste sich am Dienstagnachmittag im Landtag zwei dringlichen Anfragen stellen.

Einer von ihnen „beerbte“ sein Freund und Vorgänger Hermann Schützenhöfer – die FPÖ, die den nunmehrigen Alt-LH zu angeblichen „skandalösen Entwicklungen“ über den Verkauf des alten Krankenhauses Eisenerz befragen wollte.

Christopher Drexler ist der neue Gouverneur

Dringende Anfrage der Grünen und der FPÖ


Am Nachmittag musste sich Drexler zudem mit einer Eilanfrage der Grünen befassen, die Auskunft über “Anzeigen in parteinahen Medien des Landes und staatseigener Betriebe” haben wollten. Zu Beginn der Landtagssitzung – der letzten vor den Sommerferien – wurde auch der neue ÖVP-Landesrat Werner Amon von einem Regierungsmitglied befragt, dem er das Personalressort von Drexler abgenommen hatte und damit den Fragesteller beerbte.


Die FPÖ wollte für Amon wissen, wann nach der Abschaffung der Impfpflicht die „Diskriminierung ungeimpfter Menschen beim Eintritt in den Staatsdienst“ ein Ende habe. Offenbar war die Freiheitliche Partei mit der Antwort nicht zufrieden. Klubpräsident Mario Kunasek kritisierte die seit August 2021 eingeführte Bevorzugung von gegen Covid geimpften Personen im Staatsdienst. „Neurat Amon hat deutlich gemacht, dass er nicht daran denkt, diese De-facto-Impfung für Bewerber abzuschaffen“, so Kunasek sagte. Die FPÖ forderte die sofortige Abschaffung der Bevorzugung von Geimpften bei der Aufnahme in den Staatsdienst.

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