Strom und Gas werden teurer – Energietour bietet Beratung

Umwelt und Klima

Steigende Energiepreise werden für immer mehr Menschen zur täglichen Belastung. Die Landesagentur für Energie und Umwelt (eNu) tourt ab 17. August durch Niederösterreich und gibt Tipps zum Strom- und Wärmesparen.

11.08.2022 06.09

Online seit heute, 6.09 Uhr

Ab 1. September erhöht Niederösterreichs größter Strom-, Gas- und Wärmeversorger, die EVN, die Preise deutlich. Für einen Haushalt, der sowohl Strom als auch Gas bei der EVN bezieht, können sich die Nebenkosten auf über 100 Euro im Monat summieren.

Bei der Energietour durch zehn niederösterreichische Gemeinden ab 17. August gibt eNu auch Tipps zum Stromsparen. „Energiesparen ist das Gebot der Stunde“, sagt Helmut Greisberger, Geschäftsführer von eNu. „Unsere Energieberater vor Ort geben nicht nur Auskunft über kurzfristige Einsparungen, sondern auch über langfristige Maßnahmen wie Fenstertausch und Heizen, Dämmen oder Kühlen. Denn die billigste und nachhaltigste Kilowattstunde ist bekanntlich die, die gar nicht erst verbraucht wird.“

„In Photovoltaik und Elektromobilität steckt noch viel Potenzial“

Mit der Tour wollen wir auch die Energiewende in Niederösterreich voranbringen, wird Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) in der eNu zitiert. „Wir sehen in Niederösterreich noch viel Potenzial für Photovoltaik und Elektromobilität“, sagt Pernkopf. Während der Energietour können Besucher auch kostenlos Elektrofahrzeuge Probe fahren.

Die Energietour macht zwei Stationen in jeder niederösterreichischen Kernregion. Die Abfahrt findet am 17. August in Waidhofen an der Thaya statt, die weiteren Stationen sind Langenlois (18. August), Deutsch-Wagram (19. August), Mistelbach (20. August), Allhartsberg (24. August), Mank (25. August) , Seibersdorf (30. August), Gloggnitz (31. August), Tulbing (1. September) und Böheimkirchen (2. September).

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