Am Donnerstagmorgen kam es im AKH Wien zu zwei Stromausfällen, die wenige Minuten andauerten. Grund dafür war ein technischer Defekt an einer Trafostation der Wiener Netze auf dem Krankenhausgelände. Ein Kurzschluss, sagt Herwig Wetzlinger, Direktor der Tochtergesellschaft AKH Wien.
Nachdem der Fehler auftrat, aktivierte das Krankenhaus Notstromaggregate und versorgte die klinischen Bereiche mit Notstrom. Lebenswichtige Bereiche wie Operationssäle oder lebenserhaltende Maschinen waren von den zwei kurzen Stromausfällen nicht betroffen. Dennoch seien Ausfälle etwa bei Stromwandlern bemerkbar gewesen, heißt es.
Das Trafostationsproblem ist nun behoben. „Wir sind wieder am öffentlichen Netz“, sagt Wetzlinger.
Gasgeruch
Kurz nach den Stromausfällen trat im AKH ein weiteres Leiden auf: Im Krankenhaus wurde Gasgeruch wahrgenommen. Die Leitung, aus der möglicherweise Gas ausgetreten ist, wurde am Donnerstagmorgen abgeschaltet, sagt Wetzlinger. Die Gärtnerei war jedoch nicht, wie zuvor befürchtet, evakuiert worden.
“Die Polizei ist weiterhin vor Ort und sucht nach der Ursache für das mögliche Gasleck.”
Wetzlinger sagt, es sei unwahrscheinlich, dass der Grund dafür der technische Defekt des Umspannwerks gewesen sei. Sie sind weiter entfernte Orte.