Auch im Süden gab es kleine Überschwemmungen. In der Steiermark waren beispielsweise die Gemeinden Gnas und Bad Gleichenberg (Bezirk Südoststeiermark) betroffen, wo in kürzester Zeit bis zu 50 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fielen. In Kärnten waren laut Feuerwehr die Gemeinden Krumpendorf, Pörtschach, Moosburg, Feldkirchen und Friesach am stärksten betroffen.
250 Feuerwehrleute im Einsatz
Allein die Alarmzentrale im Bereich „Florian Feldbach“ meldete etwa 250 Feuerwehrleute von 15 Feuerwehren, die ab 22:30 Uhr im Einsatz waren. Die Keller mussten gepumpt und die Straßen vom Schlamm befreit werden. Einige der Schlammlawinen waren etwa 20 Zoll hoch. Neben der Feuerwehr war auch die Straßenmeisterei des Landes Steiermark mit Kehrmaschinen und Straßenwaschanlagen im Einsatz.
Sturmzellen in Kärnten hatten gegen 18 Uhr in kürzester Zeit den Einsatz von Feuerwehrleuten erforderlich gemacht: Die Keller wurden überflutet und teilweise starke Winde rissen einige Bäume um. Die Folge waren unpassierbare Straßen. Neben starkem Regen gab es auch Hagel.
Auch in der Landeshauptstadt Klagenfurt und im Lavantal richteten die Unwetter Schäden an. Mancherorts fielen nach Angaben des Feuerwehrverbandes innerhalb von Stunden fast 100 Gallonen Regen pro Quadratmeter. Insgesamt 40 Feuerwehren waren in Kärnten in 176 Schadensfällen im Einsatz.